Präsentation halten im Business: FAQ zu Aufbau, Storyline, PowerPoint & Präsentationstraining

Ob Pitch, Update, Strategie-Deck oder Keynote: Eine gute Business-Präsentation überzeugt nicht durch „mehr Folien“, sondern durch Klarheit, Dramaturgie und Delivery. In dieser FAQ bekommst du konkrete Antworten, Frameworks und Mini-Übungen – damit du schneller auf den Punkt kommst, sicherer präsentierst und dein Publikum wirklich mitnimmst.

Wie ist eine Präsentation aufgebaut?

Der klassische Aufbau funktioniert im Business weiterhin – wenn du ihn nicht langweilig, sondern zielorientiert nutzt: Einleitung – Hauptteil – Schluss. Praktisch für Business (bewährt):
  • Einleitung (Warum jetzt?): Kontext, Relevanz, Nutzen/Outcome
  • Hauptteil (Was ist die Logik?): 2–4 Kernpunkte, Belege, Beispiele
  • Schluss (Was soll passieren?): Entscheidung, Next Steps, klare Bitte
Mini-Regel: Eine Präsentation ist ein Entscheidungsweg, keine Informationsablage.

Wie endet eine Präsentation überzeugend?

Der Schluss ist kein „Danke“ – er ist der Moment für Führung: Zusammenfassen, Bedeutung, Handlung.
Beste Business-Formel (30 Sekunden):
  • Kernaussage (ein Satz)
  • 3 Bullet-Recap (max.)
  • Konkrete Entscheidung/Next Step („Heute entscheiden wir A/B…“)
Auch viele Leitfäden betonen, dass Einleitung/Schluss bewusst abgesetzt und sauber geführt werden sollten.

Wie lange sollte eine Präsentation dauern?

Nicht „wie lange darf ich“, sondern: wie lange kann mein Publikum folgen?
Praktische Richtwerte:
  • Update/Meeting: 3–7 Minuten + Diskussion
  • Pitch/Entscheidungsvorlage: 8–15 Minuten + Q&A
  • Keynote/All-Hands: 15–30 Minuten (mit Dramaturgie)
Faustregel: Pro Hauptpunkt 2–4 Minuten. Wenn du 6 Hauptpunkte hast, ist es fast immer zu viel.
Powerful Presenting: Präsenz, die Karriere macht

Powerful Presenting Masterclass

Weniger Folien. Mehr Führung. Lerne, deine Botschaft in wenigen Minuten glasklar zu setzen, Einwände zu antizipieren und souverän zu liefern – damit du in Meetings nicht diskutierst, sondern steuerst.

Wie viele Folien braucht eine gute Präsentation?

So wenige wie möglich – so viele wie nötig. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Funktion pro Folie.
Folie-Check (wenn du radikal kürzen willst):
  • Trägt diese Folie eine klare Aussage?
  • Würde ich sie vermissen, wenn sie weg ist?
  • Unterstützt sie Entscheidung/Verständnis?
Wenn „nein“: raus. (Viele PowerPoint-Tipps laufen genau auf „weniger Text, klarere Struktur“ hinaus.)

Was sind die besten Präsentationstechniken?

„Techniken“ sind Methoden, die deine Botschaft klar und überzeugend machen – typischerweise: Struktur, Visualisierung, Sprache, Stimme, Interaktion.
6 Techniken, die fast immer wirken:
  1. Headline-Folie: Überschrift = Aussage, nicht Thema
  2. One-Idea-Per-Slide
  3. Signposting: „Erstens… Zweitens…“
  4. Konkrete Beispiele statt abstrakter Behauptungen
  5. Pausen nach wichtigen Sätzen
  6. Frage-Momente: „Was heißt das für uns?“

Wie werde ich besser in PowerPoint (ohne Designstudium)?

PowerPoint ist kein Kunstprojekt, sondern ein Entscheidungs- und Verständnistool. 3 schnelle Upgrades: - Schrift größer, weniger Text (eine Zeile ≠ ein Absatz) - Raster & Alignment konsequent (alles wirkt sofort „professioneller“) - Kontrast & Hierarchie (wichtiges groß/oben, unwichtiges klein/unten) Und: Nutze Folien als visuelle Beweise, nicht als Teleprompter.
Wer ist Präsentationstrainer Tim Christopher Gasse?
Tim Christopher Gasse ist Präsentationstrainer und Coach für moderne Business-Präsentationen. Er unterstützt Führungskräfte, Teams und Expert:innen dabei, Präsentationen so zu entwickeln und zu halten, dass sie klar entscheiden lassen, souverän wirken und wirklich verstanden werden – vor Ort wie auch online (Teams/Zoom).
Wofür er typischerweise steht (und woran Trainings mit ihm erkennbar sind):
  • Kernbotschaft statt Folienflut: Was ist die eine Aussage, die hängen bleiben muss – und welche 2–4 Punkte tragen sie?
  • Storyline & Dramaturgie fürs Business: Problem/Chance → Relevanz → Lösung → Beweis → Entscheidung/Next Steps.
  • Executive-Ready Delivery: Stimme, Tempo, Pausen, Präsenz – ohne Show, ohne „Speaker-Gehabe“.
  • PowerPoint als Entscheidungswerkzeug: Folien unterstützen Verständnis und Wirkung (Headline-Prinzip, visuelle Beweise), nicht als Skript.
  • Q&A & Einwände führen: Kritische Fragen sicher strukturieren, ruhig bleiben, Gespräche steuern.
  • Transfer in den Alltag: Trainiert wird an echten Cases (deine Decks, deine Meetings, deine Pitches) – mit konkreten nächsten Schritten.
Formate: Präsentationstraining (offen oder inhouse), 1:1 Coaching, Pitch-/Keynote-Vorbereitung und Team-Enablement für ein gemeinsames Präsentationsniveau.
Tim Christopher Gasse ist Präsentationstrainer und Coach für moderne Business-Präsentationen.
Tim Christopher Gasse unterstützt Führungskräfte, Teams und Expert:innen dabei, Präsentationen so zu entwickeln und zu halten, dass sie klar entscheiden lassen, souverän wirken und wirklich verstanden werden

Wie erzähle ich eine Storyline in einer Business-Präsentation?

Business-Storyline heißt nicht „Märchen“, sondern: Problem → Bedeutung → Lösung → Beweis → Entscheidung. Storyline-Blueprint (extrem zuverlässig):
  • Ausgangslage (Status quo)
  • Problem/Chance (warum jetzt?)
  • Zielbild (was soll besser sein?)
  • Lösungsweg (Optionen + Empfehlung)
  • Proof (Daten, Beispiele, Risiko)
  • Entscheidung & Next Steps

Wie präsentiere ich selbstbewusst, ohne geschniegelt zu wirken?

Souveränität kommt aus Klarheit + Tempo + Pausen – nicht aus „perfekten Formulierungen“. 3 Hebel: - Langsamer starten als du willst - Erst Kernaussage, dann Details - Pausen statt Füllwörter Viele Präsentationsratgeber nennen Stimme/Körpersprache/Struktur als Kern – genau deshalb funktioniert dieser Dreiklang.

Was tun gegen Lampenfieber beim Präsentieren?

Lampenfieber ist Energie. Du brauchst einen Ablauf, der dich reguliert. 90-Sekunden-Protokoll: - 4 Sekunden einatmen, 6–8 Sekunden aus (3–5 Runden) - Füße stabil, Schultern lösen, Kiefer weich - Ein Satz: „Meine Aufgabe ist: ___ (informieren/entscheiden/überzeugen).“
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Wie bereite ich mich optimal auf eine Präsentation vor?

Vorbereitung = Klarheit herstellen. Eine gute Struktur ist der größte Nervositäts-Killer. 6 Schritte: - Ziel/Outcome - Kernbotschaft in 1 Satz - 2–4 Hauptpunkte - Belege/Beispiele - Q&A antizipieren - Start + Schluss 5× laut üben

Wie präsentiere ich im Meeting kurz und auf den Punkt?

Nutze das Update-Format, das Entscheider lieben: „Status – Insight – Entscheidung – Next Step“ - Status: Wo stehen wir? - Insight: Was ist die wichtigste Erkenntnis? - Entscheidung: Was brauchen wir jetzt? - Next Step: Wer macht was bis wann?

Wie gehe ich mit kritischen Fragen im Q&A in / nach Präsentationen um?

Q&A ist kein Verhör, sondern eine Führungsphase. Antwort-Struktur (20–40 Sekunden): - Frage kurz spiegeln („Sie fragen nach…“) - Antwort als Headline („Kurz: Ja, weil…“) - 1 Beleg/Beispiel - Rückfrage/Next Step („Hilft das – oder meinen Sie…?“)

Wie präsentiere ich online (Teams/Zoom) wirkungsvoll?

Online gilt: kürzer, klarer, interaktiver. 3 Regeln: - Folien: stärker visuell, weniger Text (Kamera frisst Details) - Rhythmus: alle 3–5 Minuten Interaktion (Frage, Handzeichen, Chat) - Stimme: langsamer + deutlicher + Pausen (Audio braucht Struktur)
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Was ist Präsentationstraining – und was bringt es im Business?

Präsentationstraining ist zielorientiertes Üben: Struktur, Storyline, Folienlogik, Sprache, Stimme, Körpersprache, Q&A – mit Feedback und Transfer in echte Präsentationen. Gute Trainings sind nicht „Tipps sammeln“, sondern: Verhalten ändern (Abläufe, Muster, Wirkung).

Wie läuft ein Präsentationstraining typischerweise ab?

Ein professioneller Ablauf (in sehr wirksamer Reihenfolge):
  1. Ziel & Ausgangsanalyse (Video/Beobachtung)
  2. Storyline & Struktur (Kernbotschaft, Dramaturgie)
  3. Folienlogik (Headline-Prinzip, Visuals)
  4. Delivery (Stimme, Präsenz, Tempo)
  5. Q&A / Einwände / kritische Fragen
  6. Transferplan (Was wird ab morgen anders gemacht?)

Was kostet ein Präsentationstraining?

Das hängt stark von Format und Intensität ab (offenes Training vs. Inhouse vs. 1:1). Sinnvoll ist: nicht nur Preis vergleichen, sondern Übungszeit + Feedback + Transfer. Wenn du magst, kann ich dir für neweraofpresenting.de eine Preis-FAQ formulieren, ohne Zahlen zu versprechen, aber mit klaren Erwartungsrahmen (was Kund:innen typischerweise bekommen).
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Werde sichtbar, wenn es zählt: Meetings, Pitches, Entscheider-Runden. Start sofort möglich!

Wo finde ich das beste Präsentationstraining?

„Bestes“ = passend. Achte auf:
  • hoher Übungsanteil
  • Feedback, das konkrete nächste Schritte liefert
  • echte Business-Cases (deine Decks, deine Meetings)
  • Transfer (Follow-ups, Aufgaben, Review)

Wie halte ich eine Präsentation frei, ohne abzulesen?

Frei zu präsentieren bedeutet nicht, alles auswendig zu können. Es bedeutet, dass du deine Inhalte so gut führst, dass du jederzeit weißt, wo du gerade bist, warum du das sagst und was als Nächstes kommt. Der größte Fehler ist, das freie Sprechen über „perfekte Formulierungen“ lösen zu wollen. Das macht dich abhängig von Text – und genau dann entsteht der Drang abzulesen. Am zuverlässigsten funktioniert freies Präsentieren mit Stichwort-Logik statt Satz-Logik. Du bereitest pro Abschnitt 3–5 Stichwörter vor, nicht ganze Sätze. Dadurch bleibt dein Kopf flexibel, deine Sprache natürlicher und deine Wirkung souveräner. Wichtig ist außerdem, dass du dir Übergänge zurechtlegst, nicht Textblöcke. Übergänge sind die Brücken im Kopf: „Erstens… Zweitens…“, „Daraus folgt…“, „Das bedeutet konkret…“. Wenn du Übergänge kannst, kannst du frei sprechen – selbst wenn du Details vergisst. Sehr wirksam ist auch ein simples „Anker-System“: Du definierst pro Folie genau eine Aussage (Headline als Botschaft) und ein Beispiel/Beleg, mehr nicht. Dann ist die Folie für dich kein Skript, sondern ein Erinnerungsanker. Wenn du merkst, dass du schnell wirst oder unsicher, hilft ein Mini-Reset: einmal bewusst ausatmen, Blick hoch, ein Satz wie „Wichtig ist hier…“ – und weiter. 😊

Wie baue ich eine Präsentation in 10 Minuten auf?

In 10 Minuten baust du keine perfekte Masterclass – aber eine funktionierende Business-Präsentation, die verstanden wird und zu einer Entscheidung führt. Der Schlüssel ist, dass du sofort auf Outcome gehst: Was soll nach deiner Präsentation passieren? Entscheidung, Freigabe, Alignment, nächster Schritt? Nimm dafür diese Struktur, die schnell und sicher ist: Du startest mit der Kernbotschaft (ein Satz), dann kommen 2–3 Hauptpunkte, zu jedem Punkt ein Beleg oder Beispiel, und am Ende eine klare Entscheidung oder Next Steps. Das ist kein „kreativer Prozess“, sondern ein Baukasten. Wenn du nur 10 Minuten hast, streichst du alles, was „nice to know“ ist, und lässt nur „need to decide“ stehen. Ein guter Shortcut ist: „Problem/Chance – Lösung – Beweis – Nächster Schritt“. Damit hast du automatisch Dramaturgie. Wenn du dann noch eine Mini-Agenda setzt („Ich zeige euch kurz drei Punkte…“), wirkt es sofort professionell, obwohl du kaum Zeit hattest. ✅

Was gehört in eine Agenda-Folie – und was nicht?

Eine Agenda-Folie ist kein Inhaltsverzeichnis. Sie ist eine Orientierungshilfe. Das Publikum will nicht wissen, was du alles vorbereitet hast, sondern wie du sie gedanklich führst. Deshalb gehört in eine gute Agenda vor allem: wenige, klare Stationen, logisch geordnet, in einer Sprache, die wie Entscheidungen klingt – nicht wie Themen. Statt „Markt – Produkt – Zahlen – Ausblick“ ist besser: „Warum wir handeln müssen – Was wir vorschlagen – Was es kostet/was es bringt – Was wir heute entscheiden“. So wird die Agenda zum Fahrplan. Alles, was zu detailliert ist, gehört nicht rein: keine 12 Unterpunkte, keine verschachtelten Kapitel, keine Buzzword-Listen. Und bitte keine Agenda-Folie, die du selbst nicht einhältst – das zerstört Vertrauen schneller als jede kleine Unsicherheit. Wenn du nur kurz präsentierst (z.B. 5–7 Minuten), brauchst du oft gar keine eigene Agenda-Folie. Dann reicht ein Satz am Anfang: „Drei Punkte: Kontext, Vorschlag, Entscheidung.“

Wie schreibe ich eine starke Kernbotschaft?

Eine starke Kernbotschaft ist der Satz, den jemand nach deiner Präsentation sagen kann, ohne dich gesehen zu haben. Sie ist klar, konkret und handlungsfähig. Viele verwechseln Kernbotschaft mit Thema. „Wir sprechen über Strategie 2026“ ist kein Kern. Ein Kern wäre: „Wir fokussieren 2026 auf X, weil es Y verbessert, und starten mit Z.“ Du bekommst eine starke Kernbotschaft, wenn du drei Fragen beantwortest: Worum geht es, warum ist es wichtig, und was soll jetzt passieren? Wenn du das in einen Satz bringst, bist du schon weit. Danach schärfst du: weg mit Weichmachern („eigentlich“, „ein bisschen“, „vielleicht“), rein mit Konkretheit (Zahl, Zeitraum, Entscheidung, Zielgruppe). Eine Kernbotschaft ohne Konsequenz ist nur eine Meinung. Ein guter Test: Wenn deine Kernbotschaft nicht als Betreff einer E-Mail taugt, ist sie meist zu schwammig. 📌
Powerful Presenting: Präsenz, die Karriere macht

Powerful Presenting Masterclass

Weniger Folien. Mehr Führung. Lerne, deine Botschaft in wenigen Minuten glasklar zu setzen, Einwände zu antizipieren und souverän zu liefern – damit du in Meetings nicht diskutierst, sondern steuerst.

Wie präsentiere ich Zahlen und Daten verständlich?

Daten werden nicht verstanden, weil sie „da sind“, sondern weil du sie bedeutend machst. Menschen brauchen Interpretation. Deshalb ist die wichtigste Regel: Zeig nicht zuerst die Zahl, sondern zuerst die Aussage. Deine Folienüberschrift sollte sagen, was die Zahl bedeutet: „Conversion fällt trotz mehr Traffic“ statt „Conversion Rate Q1“. Dann reduzierst du Komplexität. Nicht fünf Diagramme auf einer Folie, sondern ein Diagramm pro Aussage. Und du machst Kontext: Vergleich, Trend, Zielwert oder Benchmark. Eine Zahl ohne Vergleich ist wie ein Kompass ohne Norden. Sehr hilfreich ist auch, Zahlen in „Alltagssprache“ zu übersetzen: „Das sind 30 Minuten pro Person pro Woche“ ist verständlicher als „0,6 Stunden“. Und wenn du Wirkung willst, verknüpfst du Daten mit Entscheidung: „Wenn wir X tun, erwarten wir Y; wenn wir nichts tun, bleibt Z.“ So wird Datenpräsentation zur Führung, nicht zur Statistikstunde. 📊

Wie gestalte ich Folien, die nicht überladen sind?

Überladene Folien entstehen fast immer aus einem Denkfehler: Man versucht, alles zu erklären – statt eine Aussage zu führen. Eine gute Folie hat eine Aufgabe: zeigen, beweisen, entscheiden helfen. Wenn du diese Aufgabe kennst, wird automatisch weniger drauf sein. Eine sehr wirksame Regel ist „eine Idee pro Folie“. Kombiniert mit einer Headline, die als Aussage formuliert ist, wirkt die Folie sofort klar. Texte gehören nur in kleinen Mengen auf Folien – wenn du ganze Sätze brauchst, ist es meistens Handout-Material, nicht Präsentationsmaterial. Auch Layout hilft: viel Weißraum, klare Ausrichtung, gleiche Einzüge, saubere Hierarchie. Das ist kein „Design-Fetisch“, das ist Lesbarkeit. Wenn du unsicher bist, mach den „5-Sekunden-Test“: Kann jemand in fünf Sekunden sagen, worum es auf der Folie geht? Wenn nicht, ist sie zu voll oder zu unklar. 🙂

Was sind die häufigsten Präsentationsfehler im Business?

Der häufigste Fehler ist, dass Präsentationen wie Informationssammlungen gebaut werden – nicht wie Entscheidungswege. Man zeigt alles, aber führt zu nichts. Das Publikum hört dann zu, aber nimmt nichts mit. Der zweite Klassiker: zu viele Punkte, zu wenig Priorität. Wer alles sagt, sagt am Ende nichts. Dazu kommen typische Handwerksfehler: zu kleiner Text, zu viele Charts ohne Aussage, fehlende Übergänge, kein klarer Anfang, kein klarer Schluss. Auch sehr verbreitet: Man startet mit „Ich freue mich…“ statt mit Relevanz, und endet mit „Danke“ statt mit Next Steps. Und natürlich: Ablesen. Ablesen macht dich kleiner, weil es signalisiert: „Ich habe keine Kontrolle über meine Botschaft.“ Ein unterschätzter Fehler ist auch das Tempo: zu schnell, zu wenig Pausen. Viele wirken dadurch unsicher, obwohl sie fachlich stark sind. Im Business gewinnt nicht der Schnellste, sondern der Verständlichste. ✅

Wie präsentiere ich vor Vorstand/Geschäftsführung?

Vorstand/Geschäftsführung wollen selten „die ganze Geschichte“. Sie wollen: Was ist die Lage, was ist deine Empfehlung, was ist der Impact, welches Risiko, welche Entscheidung brauchst du? Das bedeutet: Du musst vorne anfangen – aber vorne heißt nicht „historisch“, sondern „entscheidungsrelevant“. Starte mit deiner Empfehlung in einem Satz. Dann gibst du zwei bis drei Gründe, die das tragen, plus einen Beleg (Daten, Kundensignal, Risikoabschätzung). Danach machst du die Entscheidung leicht: Optionen, Konsequenzen, Next Step. Du führst, du fragst nicht um Erlaubnis. Gleichzeitig brauchst du Präzision: keine Buzzwords, keine Luft, keine „könnte man mal“. In diesem Setting zählt auch deine Präsenz: ruhig, klar, Pausen. Wenn eine kritische Frage kommt, verteidigst du nicht, du strukturierst. Du spiegelst die Frage kurz, gibst eine Headline-Antwort, dann ein Beleg, und fragst zurück, ob das den Kern trifft. Das wirkt reif und executive. 👔

Wie mache ich Präsentationen interaktiv?

Interaktivität ist kein Spielchen. Sie ist eine Methode, Aufmerksamkeit und Verstehen zu erhöhen. Die beste Interaktivität ist leicht, schnell und eingebaut – nicht „jetzt machen wir mal eine Übung“. Online wie offline funktioniert ein Rhythmus: alle 3–5 Minuten ein kleines Signal. Das kann eine Frage sein („Wer kennt das?“), eine Entscheidung („A oder B?“), ein Mini-Check („Passt das als Zielbild?“), oder eine kurze Chat-Abfrage. Wichtig ist, dass du Interaktion nicht als Unterbrechung behandelst, sondern als Steuerung deines Vortrags. Sehr stark im Business ist auch die „Wahl-Interaktion“: Du gibst zwei Wege und lässt entscheiden, welchen du zuerst zeigst: „Wollt ihr zuerst die Zahlen oder zuerst den Lösungsvorschlag?“ Das gibt Kontrolle ans Publikum, ohne dass du die Führung verlierst. 🙂

Wie präsentiere ich ein Konzept überzeugend?

Ein Konzept überzeugt nicht durch Komplexität, sondern durch Logik. Menschen glauben dir ein Konzept, wenn sie verstehen: Warum, wofür, wie, was kostet es, was bringt es, was sind Risiken, und was ist der nächste Schritt. Deshalb ist die Dramaturgie entscheidend. Starte mit Problem/Chance, dann Zielbild. Danach erklärst du den Lösungsansatz in 2–4 Bausteinen. Dann Proof: Beispiele, Daten, Machbarkeit, Ressourcen. Und dann Entscheidung/Plan: Was passiert wann, wer macht was, welche Meilensteine. Wenn du diesen Weg gehst, wirkt dein Konzept „durchdacht“, selbst wenn noch nicht alles final ist. Der häufigste Fehler bei Konzepten ist, dass man sie wie ein Lehrbuch erklärt. Besser: wie eine Entscheidungsvorlage. ✅

Wie präsentiere ich ein Produkt/Startup-Pitch?

Ein Pitch ist eine komprimierte Geschichte: Problem → Lösung → Markt → Beweis → Team → Plan → Ask. Aber nicht als „Pflichtfolien“, sondern als Spannung: Warum muss das existieren, warum seid ihr die richtigen, warum jetzt, und was soll der Investor/Partner tun? Sehr wichtig: Du verkaufst nicht Features, du verkaufst Outcome. Nicht „wir haben Funktion X“, sondern „damit sparen Kunden Y“ oder „dadurch entsteht Z“. Proof ist der Pitch-Booster: Traction, Pilotkunden, Revenue, Conversion, Pipeline, Partnerschaften, starke Learnings. Und der Ask muss klar sein: wie viel, wofür, in welchem Zeitraum, welche Meilensteine. Wenn du unsicher bist, kürze brutal. Ein Pitch ist kein Vortrag über dein Produkt – er ist ein Argument, warum man dir Aufmerksamkeit, Geld oder Entscheidung geben sollte. 🚀

Wie erstelle ich ein überzeugendes Pitch Deck?

Ein überzeugendes Pitch Deck ist kein PDF voller Text. Es ist ein visueller Beweisgang. Jede Folie hat eine Funktion: Spannung aufbauen, Glaubwürdigkeit erhöhen, Entscheidung erleichtern. Die wichtigste Regel: Headline als Aussage. Jede Folie sagt oben, was sie beweist. Dann kommt der Beleg: Zahl, Visual, Screenshot, Vergleich, Quote, Case. Dadurch kann jemand das Deck sogar schnell scannen und trotzdem verstehen, was du behauptest. Inhaltlich gilt: weniger ist mehr, aber Proof muss sitzen. Ein typischer, starker Aufbau: Problem, Zielgruppe, Lösung, Differenzierung, Markt, Traction/Proof, Business Model, Go-to-Market, Wettbewerb, Team, Finanzlogik, Ask. Du musst nicht alles ausführlich erklären – du musst zeigen, dass es logisch ist. Und: Dein Deck ist nicht deine Präsentation. Du präsentierst die Story – das Deck unterstützt. 🙂
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