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PRESENTATION LAB

60 Seconds: in einer Minute auf den Punkt

Sechzig Sekunden reichen für genau eine Aussage, einen Beleg und eine Bitte – mehr nicht. 60 Seconds ist das Presentation Lab von New Era of Presenting für den kurzen Moment: das Flurgespräch, der Aufzug, die erste Wortmeldung im Gremium. Geübt wird an echten Anlässen aus eurem Arbeitsalltag.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Teilnehmende üben den Kurzauftritt im Presentation Lab 60 Seconds
Alle kommen dranjede Person übt mehrfach, nicht nur die Mutigen
Ohne Bloßstellenkleine Runde, Aufnahmen bleiben bei den Teilnehmenden
Am Montag sichtbargeübt am echten Anlass, nicht am Fallbeispiel
WANN EINE MINUTE REICHT

Vier Momente, in denen niemand auf die zweite Folie wartet

Die kurze Form ist kein verkürzter Vortrag. Sie hat eigene Regeln, und sie entscheidet häufiger über den nächsten Termin als die große Präsentation.

Die Vorstellungsrunde im Gremium

30 bis 60 Sekunden
Was schiefgeht

Der Lebenslauf wird abgespult, bis die Aufmerksamkeit weg ist. Am Ende weiß niemand, warum diese Person im Raum sitzt.

Woran wir arbeiten

Ein Satz zur Rolle, ein Satz zum Beitrag, ein Satz zum Anliegen. Wer zuerst den Nutzen nennt, darf danach länger reden.

Der Aufzug und der Flur

unter 60 Sekunden
Was schiefgeht

Die Gelegenheit kommt unangekündigt. Wer erst im Kopf sortiert, hat sie verpasst.

Woran wir arbeiten

Drei abrufbare Fassungen desselben Anliegens – fünfzehn Sekunden, dreißig, sechzig. Geübt, bis keine Vorbereitungszeit mehr nötig ist.

Die erste Wortmeldung im Meeting

der erste Eindruck
Was schiefgeht

Der Einstieg beginnt mit einer Entschuldigung oder einer langen Herleitung. Die Position kommt zu spät und wird überhört.

Woran wir arbeiten

Mit der Aussage beginnen, dann begründen. Umgang mit Unterbrechung und die Rückkehr zum eigenen Punkt.

Messe, Netzwerk, Konferenzpause

Kaltkontakt
Was schiefgeht

Erklärt wird das Produkt, nicht das Problem, das es löst. Das Gegenüber hört zu und geht weiter.

Woran wir arbeiten

Der Einstieg über die Situation des anderen, ein Beleg statt einer Behauptung, eine konkrete Verabredung zum Schluss.

Wir arbeiten an eurem echten Anlass. Wer keinen mitbringt, bekommt einen aus dem eigenen Arbeitsumfeld zugeschnitten.

Einblicke

So läuft ein Training bei uns ab

Fünf Formate, ein Prinzip: geübt wird an euren echten Situationen. Format auswählen und ansehen.

Aufnahmen aus Trainings bei Kunden. Veröffentlichung nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen.

ZIEH DEN REGLER

Dieselbe Minute, zweimal gesprochen

Links die Fassung, die alles erzählt. Rechts die Fassung, die etwas will. Der Unterschied sind nicht die Wörter, sondern die Reihenfolge.

Wie es meistens klingtWie es ankommt

Vorstellungsrunde im Gremium, 60 Sekunden

Ja, hallo, dann bin ich auch mal dran …
Ich bin seit 2014 im Haus, angefangen im Innendienst
Danach zwei Jahre Projektleitung, dann der Wechsel in die Logistik
Aktuell mache ich sehr viel mit Lieferzeiten und Standorten
Wir haben da gerade ein größeres Thema, das ist recht komplex
Vielleicht können wir da nachher nochmal drüber sprechen
ROLLE, BEITRAG, ANLIEGEN

Ich verantworte die Lieferzeiten für Süddeutschland.

Wenn hier über Termine gesprochen wird, kann ich sagen, was tatsächlich geht. Mein Anliegen heute: der Termin für die Umstellung.

Griff ziehen oder Pfeiltasten benutzen

DAS HANDWERK

Sechzig Sekunden, fünf Schritte

Diese Reihenfolge trägt in fast jedem Kurzformat. Wer sie einmal abrufbar hat, muss unter Druck nicht mehr neu denken.

Schritt anklicken oder mit der Tabulatortaste durchgehen

0102030405
Sekunde 0Sekunde 60

Der häufigste Fehler ist nicht Nervosität, sondern Reihenfolge: Die meisten beginnen mit der Herleitung und kommen zur Aussage, wenn die Zeit vorbei ist.

WAS SICH VERÄNDERT

Sechs Unterschiede, die schon in der nächsten Woche auffallen

Kurzformate wiederholen sich täglich. Deshalb zeigt sich hier schneller als bei jedem anderen Format, ob ein Training gewirkt hat.

01

Kein Warmlaufen mehr

Der erste Satz sitzt. Die Sekunden, die sonst für die Herleitung draufgehen, stehen für den Beleg zur Verfügung.

02

Drei Fassungen abrufbar

Fünfzehn, dreißig, sechzig Sekunden – je nachdem, wie viel Zeit das Gegenüber tatsächlich hat.

03

Weniger Füllwörter

Pausen ersetzen Ähm und Also. Das wirkt nicht nur ruhiger, es verschafft auch Denkzeit.

04

Die Bitte kommt an

Aus einem Gespräch wird ein nächster Schritt, weil am Ende eine konkrete Frage steht statt eines Ausklangs.

05

Sicherheit bei Unterbrechung

Eine Zwischenfrage wirft niemanden mehr aus der Bahn, weil der Rückweg zum eigenen Punkt vorbereitet ist.

06

Weniger Nacharbeit

Wer kurz klar ist, spart die E-Mail danach, in der alles noch einmal erklärt wird.

Ehrlich gesagt: Wer nur einmal im Jahr kurz spricht, braucht dieses Lab nicht. Es lohnt sich für Menschen, die wöchentlich in solche Momente geraten.

KOSTENFREIES VIDEOTRAINING

Mehr Wirkung bei deinen Auftritten

Das kostenfreie Videotraining von Tim Christopher Gasse: wie du als Fach- oder Führungskraft in entscheidenden Momenten klar und souverän wirkst. Dieselbe Reihenfolge wie im Lab – Aussage zuerst, Beleg dahinter, Bitte am Schluss.

Rund 100 Minuten
in mehreren Ausschnitten, in eigenem Tempo
Drei Teile
Bewusstsein, Botschaft, Bedeutung
SELFIE-Coaching
eine Drei-Minuten-Übung mit dem Smartphone
Standbild aus dem kostenfreien Videotraining von New Era of Presenting

Kostenfrei. Keine Zahlungsdaten. Abmeldung jederzeit möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie in einer Minute überzeugen müssen

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten funktionieren ab dem nächsten Termin.

Die kürzeste vollständige Fassung eines Anliegens: Aussage, Beleg, Bezug zum Gegenüber, Bitte. Die übliche Länge sind dreißig bis sechzig Sekunden – die Dauer einer Aufzugfahrt, daher der Name. Entscheidend ist nicht die Kompression eines Vortrags, sondern die Auswahl: Was fällt weg, damit das Wichtigste ankommt. Wer alle vier Teile hat, ist fertig – auch nach vierzig Sekunden.

Nicht chronologisch, sondern vom Nutzen her. Ein Satz zur Rolle, ein Satz zum Beitrag für die Runde, ein Satz zum Anliegen: „Ich verantworte die Logistik für Süddeutschland. Wenn hier über Lieferzeiten gesprochen wird, kann ich sagen, was tatsächlich geht. Mein Anliegen heute ist der Termin für die Umstellung.“ Der Lebenslauf gehört nicht hinein – er beantwortet eine Frage, die niemand gestellt hat.

Drei Fragen führen dorthin: Worum geht es? Warum jetzt? Was soll passieren? Die Antworten in dieser Reihenfolge ergeben den Kern. Danach wird gestrichen, was die Entscheidung nicht verändert. Ein guter Test: Wenn der Satz nicht als Betreff einer E-Mail taugt, ist er zu unscharf. „Freigabe Umstellung Standort Kassel bis 15.10.“ taugt, „Update Logistik“ nicht.

Mit der Aussage, nicht mit dem Kontext. In langen Formaten trägt die Herleitung, in kurzen frisst sie die Zeit. Also Ergebnis zuerst, Begründung danach: „Wir sollten die Umstellung um vier Wochen verschieben – aus zwei Gründen.“ Wenn die Minute dann vorbei ist, fehlt nur die Begründung, nicht die Aussage.

Die Zwischenfrage kurz beantworten und mit einem vorbereiteten Übergang zurückkommen: „Darauf komme ich gleich – wichtiger ist zuerst …“ oder „Genau deshalb schlage ich vor …“. Wer den Rückweg vorher festlegt, verliert den Faden nicht. Zwei solcher Sätze reichen für fast jede Situation, und sie sollten vor dem Termin einmal laut gesprochen worden sein.

Bei ruhigem Sprechtempo etwa 120 bis 140 Wörter, also rund zehn bis zwölf Sätze. Wer mehr unterbringt, spricht zu schnell für eine ungewohnte Zuhörerschaft. Ein geschriebener Text von 140 Wörtern ist deshalb ein gutes Maß – gesprochen wird er trotzdem frei. Wer die eigene Minute einmal aufnimmt und die Wörter zählt, weiß danach, wie viel Platz wirklich da ist.

Dreimal laut, mit Stoppuhr, und einmal aufgenommen. Beim ersten Durchlauf zeigt sich, dass es zu lang ist – fast immer. Beim zweiten wird gestrichen, nicht schneller gesprochen. Beim dritten steht die Reihenfolge. Insgesamt kostet das keine zehn Minuten, und es ist der Unterschied zwischen „ich habe es im Kopf“ und „ich kann es sagen“.

Nein, aber die ersten und die letzten zwei Sätze sollten sitzen. Dazwischen reichen drei bis fünf Stichwörter. Auswendig Gelerntes klingt unter Druck nach Aufsagen, und wer einen Satz vergisst, verliert den ganzen Block. Der letzte Satz ist der wichtigste, weil er die Bitte trägt: „Ich brauche dafür Ihre Freigabe bis Freitag.“

Es ist Handwerk. Schlagfertigkeit und Kurzform wirken wie Begabung, sind aber Struktur plus Wiederholung. Wer drei Fassungen desselben Anliegens abrufbar hat – eine in zwanzig Sekunden, eine in einer Minute, eine in drei –, wirkt spontan, weil die Denkarbeit vorher passiert ist und nicht im Moment.

Ein Rhetorikseminar arbeitet an Sprache und Auftritt allgemein. Hier geht es nur um das Kurzformat und nur an euren echten Anlässen. Wer die Breite sucht oder vor allem lange Auftritte hält, ist im Präsentationstraining besser aufgehoben – und wer gar keinen konkreten Anlass hat, in einem offenen Rhetorikseminar.

Präsentationstraining oder Rhetorikseminar?

Für Menschen, die selten kurz sprechen müssen, und für alle, deren eigentliches Thema die große Präsentation ist. Wer vor allem mit Folien und Gremienvorlagen arbeitet, bekommt aus dem Inhouse-Training mehr. Wir sagen das im Erstgespräch, auch wenn daraus kein Auftrag wird.

Zum Inhouse-Training
Auszug aus unseren Kunden

Präsentationstraining in kleinen, mittleren und großen Unternehmen - seit 2014

Consultants aus der Tech-Branche, Vertriebsmitarbeiter aus der Automobilbranche oder Talente aus klassischen KMU´s in Baugewerbe, Pharma oder Gesundheitswesen - moderne Präsentationstechniken kennen keine Branchen. Auch deswegen arbeiten wir mit Fach- und Führungskräften aus allen führenden Wirtschaftszweigen in Deutschland.

ProvenExpert-Siegel: Kundenbewertungen für New Era of Presence

Coachings, Seminare und Keynote-Vorträge seit 2014.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting