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PRESENTATION LAB

60 Seconds: in einer Minute auf den Punkt

Sechzig Sekunden reichen für genau eine Aussage, einen Beleg und eine Bitte – mehr nicht. 60 Seconds ist das Presentation Lab von New Era of Presenting für den kurzen Moment: das Flurgespräch, der Aufzug, die erste Wortmeldung im Gremium. Geübt wird an echten Anlässen aus eurem Arbeitsalltag.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

60 Sekundeneine Aussage, ein Beleg, eine Bitte
echte Anlässekein Fallbeispiel aus dem Lehrbuch
seit 2014Beratung für Führungskommunikation
WANN EINE MINUTE REICHT

Vier Momente, in denen niemand auf die zweite Folie wartet

Die kurze Form ist kein verkürzter Vortrag. Sie hat eigene Regeln, und sie entscheidet häufiger über den nächsten Termin als die große Präsentation.

Die Vorstellungsrunde im Gremium

30 bis 60 Sekunden
Was schiefgeht

Der Lebenslauf wird abgespult, bis die Aufmerksamkeit weg ist. Am Ende weiß niemand, warum diese Person im Raum sitzt.

Woran wir arbeiten

Ein Satz zur Rolle, ein Satz zum Beitrag, ein Satz zum Anliegen. Wer zuerst den Nutzen nennt, darf danach länger reden.

Der Aufzug und der Flur

unter 60 Sekunden
Was schiefgeht

Die Gelegenheit kommt unangekündigt. Wer erst im Kopf sortiert, hat sie verpasst.

Woran wir arbeiten

Drei abrufbare Fassungen desselben Anliegens – fünfzehn Sekunden, dreißig, sechzig. Geübt, bis keine Vorbereitungszeit mehr nötig ist.

Die erste Wortmeldung im Meeting

der erste Eindruck
Was schiefgeht

Der Einstieg beginnt mit einer Entschuldigung oder einer langen Herleitung. Die Position kommt zu spät und wird überhört.

Woran wir arbeiten

Mit der Aussage beginnen, dann begründen. Umgang mit Unterbrechung und die Rückkehr zum eigenen Punkt.

Messe, Netzwerk, Konferenzpause

Kaltkontakt
Was schiefgeht

Erklärt wird das Produkt, nicht das Problem, das es löst. Das Gegenüber hört zu und geht weiter.

Woran wir arbeiten

Der Einstieg über die Situation des anderen, ein Beleg statt einer Behauptung, eine konkrete Verabredung zum Schluss.

Wir arbeiten an eurem echten Anlass. Wer keinen mitbringt, bekommt einen aus dem eigenen Arbeitsumfeld zugeschnitten.

DAS HANDWERK

Sechzig Sekunden, fünf Schritte

Diese Reihenfolge trägt in fast jedem Kurzformat. Wer sie einmal abrufbar hat, muss unter Druck nicht mehr neu denken.

01

Die Aussage zuerst

Ein Satz, der auch ohne Kontext funktioniert. Wenn er nicht als Betreff einer E-Mail taugt, ist er zu unscharf.

02

Ein Beleg, nicht drei

Eine Zahl, ein Beispiel oder ein Vergleich. Der zweite Beleg schwächt den ersten, weil er Zeit kostet und keine neue Frage beantwortet.

03

Der Bezug zum Gegenüber

Was hat die Person vor mir davon? Ohne diesen Halbsatz bleibt die beste Aussage eine Information.

04

Die Bitte

Was soll jetzt passieren – ein Termin, eine Entscheidung, eine Zusage? Wer ohne Bitte endet, hat berichtet statt gefragt.

05

Der Schluss, der steht

Kein Ausklingen, kein Danke. Der letzte Satz ist die Bitte, danach kommt eine Pause statt eines Nachsatzes.

Der häufigste Fehler ist nicht Nervosität, sondern Reihenfolge: Die meisten beginnen mit der Herleitung und kommen zur Aussage, wenn die Zeit vorbei ist.

WAS SICH VERÄNDERT

Sechs Unterschiede, die schon in der nächsten Woche auffallen

Kurzformate wiederholen sich täglich. Deshalb zeigt sich hier schneller als bei jedem anderen Format, ob ein Training gewirkt hat.

01

Kein Warmlaufen mehr

Der erste Satz sitzt. Die Sekunden, die sonst für die Herleitung draufgehen, stehen für den Beleg zur Verfügung.

02

Drei Fassungen abrufbar

Fünfzehn, dreißig, sechzig Sekunden – je nachdem, wie viel Zeit das Gegenüber tatsächlich hat.

03

Weniger Füllwörter

Pausen ersetzen Ähm und Also. Das wirkt nicht nur ruhiger, es verschafft auch Denkzeit.

04

Die Bitte kommt an

Aus einem Gespräch wird ein nächster Schritt, weil am Ende eine konkrete Frage steht statt eines Ausklangs.

05

Sicherheit bei Unterbrechung

Eine Zwischenfrage wirft niemanden mehr aus der Bahn, weil der Rückweg zum eigenen Punkt vorbereitet ist.

06

Weniger Nacharbeit

Wer kurz klar ist, spart die E-Mail danach, in der alles noch einmal erklärt wird.

Ehrlich gesagt: Wer nur einmal im Jahr kurz spricht, braucht dieses Lab nicht. Es lohnt sich für Menschen, die wöchentlich in solche Momente geraten.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting
HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie in einer Minute überzeugen müssen

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten funktionieren ab dem nächsten Termin.

Ein Elevator Pitch ist die kürzeste vollständige Fassung eines Anliegens: Aussage, Beleg, Bezug zum Gegenüber, Bitte. Die übliche Länge sind dreißig bis sechzig Sekunden – die Dauer einer Aufzugfahrt, daher der Name. Entscheidend ist nicht die Kompression eines Vortrags, sondern die Auswahl: Was fällt weg, damit das Wichtigste ankommt.

Nicht chronologisch, sondern vom Nutzen her. Ein Satz zur Rolle, ein Satz zum Beitrag für die Runde, ein Satz zum Anliegen. Der Lebenslauf gehört nicht hinein – er beantwortet eine Frage, die niemand gestellt hat. Wer mit dem Beitrag beginnt, bekommt die Nachfrage nach dem Werdegang geschenkt.

Drei Fragen führen dorthin: Worum geht es? Warum jetzt? Was soll passieren? Die Antworten in dieser Reihenfolge ergeben den Kern. Danach wird gestrichen, was die Entscheidung nicht verändert. Ein guter Test: Wenn der Satz nicht als Betreff einer E-Mail taugt, ist er zu unscharf.

Mit der Aussage, nicht mit dem Kontext. In langen Formaten trägt die Herleitung, in kurzen frisst sie die Zeit. Also: Ergebnis zuerst, Begründung danach – und wenn die Minute vorbei ist, fehlt nur die Begründung, nicht die Aussage.

Die Zwischenfrage kurz beantworten und mit einem vorbereiteten Übergang zurückkommen: Darauf komme ich gleich, wichtiger ist zuerst – oder: Genau deshalb schlage ich vor. Wer den Rückweg vorher festlegt, verliert den Faden nicht.

Bei ruhigem Sprechtempo etwa 120 bis 140 Wörter, also rund zehn bis zwölf Sätze. Wer mehr unterbringt, spricht zu schnell für eine ungewohnte Zuhörerschaft. Ein geschriebener Text von 140 Wörtern ist deshalb ein gutes Maß – gesprochen wird er trotzdem frei.

Nein, aber die ersten und die letzten zwei Sätze sollten sitzen. Dazwischen reichen drei bis fünf Stichwörter. Auswendig Gelerntes klingt unter Druck nach Aufsagen, und wer einen Satz vergisst, verliert den ganzen Block.

Es ist Handwerk. Schlagfertigkeit und Kurzform wirken wie Begabung, sind aber Struktur plus Wiederholung. Wer drei Fassungen desselben Anliegens abrufbar hat, wirkt spontan – weil die Denkarbeit vorher passiert ist, nicht im Moment.

Ein Rhetorikseminar arbeitet an Sprache und Auftritt allgemein. Hier geht es nur um das Kurzformat und nur an euren echten Anlässen. Wer die Breite sucht, ist im Präsentationstraining besser aufgehoben.

Präsentationstraining oder Rhetorikseminar?

Für Menschen, die selten kurz sprechen müssen, und für alle, deren eigentliches Thema die große Präsentation ist. Wer vor allem mit Folien und Gremienvorlagen arbeitet, bekommt aus dem Inhouse-Training mehr.

Zum Inhouse-Training

Fünfzehn Minuten, telefonisch oder per Video, kostenfrei und unverbindlich. Wir klären Anlass, Zielgruppe und Umfang – und sagen offen, ob ein Training bei uns der richtige Weg ist.

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Welcher kurze Moment steht bei euch an

Im Erstgespräch klären wir Anlass, Zielgruppe und Umfang – und sagen offen, ob ein Training bei uns der richtige Weg ist. 15 Minuten, kostenfrei.

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