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PRESENTATION LAB

Beyond the Screen: Verbindung herstellen im Call

Beyond the Screen ist das Presentation Lab von New Era of Presenting für Online-Termine, in denen niemand reagiert. Geübt wird, wie aus einer Kachelwand eine Runde wird: frühe Beteiligung in den ersten drei Minuten, Fragen, die jemand beantworten kann, Umgang mit ausgeschalteten Kameras und Moderation mehrerer Kanäle gleichzeitig.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Teilnehmende üben im Presentation Lab Beyond the Screen die Moderation eines Online-Termins
Geübt wird im Callnicht über Online-Termine, sondern in einem
Schwarze Kacheln bleibenes geht darum, trotzdem eine Runde zu bekommen
Ab dem nächsten Termindie ersten drei Minuten entscheiden den Rest
TYPISCHE ANLÄSSE

Vier Situationen, in denen der Call kippt

Nicht die Technik ist das Problem, sondern die fehlende Reaktion. Wir arbeiten an den Momenten, in denen online etwas verloren geht, das im Raum selbstverständlich wäre.

Die Wand aus schwarzen Kacheln

Kameras aus, keine Reaktion
Was passiert

Zwölf Namen, kein Gesicht. Wer spricht, spricht ins Leere und wird lauter, schneller und unsicherer – weil jede Bestätigung fehlt.

Woran wir arbeiten

Reaktion über andere Kanäle holen statt Kameras einzufordern: Chat, Reaktionssymbole, kurze Abfragen mit Namensaufruf. Und die eigene Stimme so führen, dass sie ohne Rückmeldung ruhig bleibt.

Die Frage, die niemand beantwortet

Gibt es dazu noch Fragen?
Was passiert

Die offene Frage in die Runde erzeugt online zuverlässig Stille. Niemand will als Erster das Schweigen brechen, und nach drei Sekunden geht es weiter.

Woran wir arbeiten

Fragen so stellen, dass eine Antwort möglich ist: eine Person direkt ansprechen, zwei Optionen zur Wahl geben, in den Chat verlagern. Und die Pause länger aushalten, als es sich anfühlt.

Der Termin, der ein Monolog wird

Bildschirmfreigabe, 40 Minuten
Was passiert

Die Freigabe läuft, das eigene Bild ist weg, und aus einer Besprechung wird eine Sendung. Wer zuhört, arbeitet nebenbei an etwas anderem.

Woran wir arbeiten

Beteiligung in den ersten drei Minuten verankern und danach alle fünf bis sieben Minuten erneut. Freigabe bewusst beenden, wenn diskutiert werden soll – Gesichter statt Folien.

Die Gruppe mit zwei Wirklichkeiten

Hybrid: Raum plus Zuschaltung
Was passiert

Im Raum wird gelacht, online hört man nur ein Rauschen. Die Zugeschalteten werden zu Gästen der eigenen Besprechung und melden sich irgendwann nicht mehr.

Woran wir arbeiten

Eine Person im Raum übernimmt die Vertretung der Zugeschalteten. Beiträge werden wiederholt, Fragen zuerst nach außen gegeben, und Entscheidungen laufen über einen gemeinsam sichtbaren Kanal.

Geübt wird an euren echten Terminen – dem wöchentlichen Jour fixe, dem Kundencall, dem Townhall. Kein Fallbeispiel aus dem Lehrbuch.

Einblicke

So läuft ein Training bei uns ab

Fünf Formate, ein Prinzip: geübt wird an euren echten Situationen. Format auswählen und ansehen.

Aufnahmen aus Trainings bei Kunden. Veröffentlichung nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen.

DAS HAUPTPROBLEM IM CALL

Die Freigabe läuft – und niemand ist mehr da

Sobald der Bildschirm geteilt ist, schrumpfen die Gesichter auf Briefmarkengröße. Das Publikum liest mit, statt zuzuhören – und ihr seht nicht mehr, ob überhaupt noch jemand folgt.

Geteilter Bildschirm

Projektstatus KW 38 im Detail

Gesicht und Stimme
Freigabe läuft, Runde ist weg

Alle lesen die Folie, niemand spricht. Wer nichts sagt, fällt nicht auf – und meldet sich auch später nicht mehr.

DAS HANDWERK

Die ersten drei Minuten entscheiden den ganzen Call

Wer in den ersten Minuten einmal etwas getan hat – geschrieben, geklickt, gesprochen –, beteiligt sich danach deutlich eher wieder. Wer vierzig Minuten nur zuhört, meldet sich nicht mehr. Beide Verläufe im Vergleich.

Minute 0 bis 5

Begrüßung
Technik-Check
Agenda vorlesen
Alle stumm

Minute 5 bis 35

Bildschirmfreigabe
Folien durchgehen
Monolog
Kameras gehen aus

Minute 35 bis 45

Gibt es noch Fragen?
Schweigen
Termin endet
Keine Entscheidung
hier meldet sich niemand mehr
Beteiligung im CallNach zehn Minuten ist die Runde still – und bleibt es
011223344
Befund

Nach zehn Minuten ohne eigene Handlung schaltet die Runde ab. Die Frage am Ende trifft auf Menschen, die längst nebenher arbeiten.

Die unbequeme Regel: „Gibt es noch Fragen?“ ist keine Frage, sondern eine Höflichkeitsformel. Wer eine Antwort will, gibt zwei Antwortmöglichkeiten vor.

WAS SICH VERÄNDERT

Woran ihr merkt, dass es wirkt

Nicht an besseren Folien, sondern an dem, was im Call passiert – und daran, wie lange er dauert.

01

Es antwortet jemand

Die erste Frage bleibt nicht mehr unbeantwortet. Das verändert den ganzen weiteren Verlauf, weil die Schwelle einmal genommen ist.

02

Kürzere Termine

Wer Beteiligung einplant, merkt früher, was schon klar ist. Die halbe Stunde reicht öfter, als sie es vorher tat.

03

Entscheidungen fallen im Call

Statt der Vertagung auf einen Folgetermin steht am Ende ein Ergebnis – weil Einwände unterwegs sichtbar wurden.

04

Weniger Ermüdung

Ein Call mit Wechseln zwischen Zuhören, Schreiben und Sprechen strengt weniger an als vierzig Minuten Einbahnstraße.

05

Der Chat wird nützlich

Aus dem Nebenkanal wird eine zweite Stimme, die mitgelesen und beantwortet wird – auch von denen, die nie das Mikro einschalten.

06

Hybrid fühlt sich nicht mehr zweitklassig an

Zugeschaltete bleiben beteiligt, weil ihre Beiträge denselben Weg nehmen wie die aus dem Raum.

KOSTENFREIES VIDEOTRAINING

Mehr Wirkungbei deinen Auftritten

Das kostenfreie Videotraining von Tim Christopher Gasse: wie du als Fach- oder Führungskraft in entscheidenden Momenten klar und souverän wirkst. Dieselbe Reihenfolge wie im Lab – Aussage zuerst, Beleg dahinter, Bitte am Schluss.

Rund 100 Minuten
in mehreren Ausschnitten, in eigenem Tempo
Drei Teile
Bewusstsein, Botschaft, Bedeutung
SELFIE-Coaching
eine Drei-Minuten-Übung mit dem Smartphone
Standbild aus dem kostenfreien Videotraining von New Era of Presenting

Kostenfrei. Keine Zahlungsdaten. Abmeldung jederzeit möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie einen Call moderieren

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten helfen beim nächsten Online-Termin.

Beteiligung in den ersten drei Minuten herstellen, bevor der Vortrag beginnt. Eine Frage mit zwei Antwortmöglichkeiten in den Chat, eine Person namentlich ansprechen, eine kurze Abfrage über die Reaktionssymbole. Wer einmal etwas getan hat, beteiligt sich danach eher wieder – wer vierzig Minuten nur zuhört, meldet sich nicht mehr.

Nicht einfordern. Wer sich zeigen will, zeigt sich – eine Aufforderung bringt Gesichter, aber weniger Vertrauen. Stattdessen Reaktion über andere Kanäle holen: Chat, Reaktionssymbole, kurze namentliche Abfragen. Und die eigene Stimme bewusst ruhig führen, weil die Bestätigung aus dem Raum fehlt.

Alle fünf bis sieben Minuten einen Beteiligungspunkt einbauen, angekündigt und kurz: eine Wahlfrage, eine Zahl in den Chat, eine Reihum-Runde mit Namen. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Ein einziger Aktivierungsversuch nach einer halben Stunde kommt zu spät, weil die Runde dann schon in den Zuhörmodus gekippt ist.

Offene Fragen in die Runde erzeugen online zuverlässig Stille. Was funktioniert: „Was würde bei euch zuerst scheitern, Punkt eins oder Punkt zwei.“ Oder: „Schreibt eine Zahl von eins bis fünf in den Chat.“ Eine Wahl ist leichter zu beantworten als eine Einladung, und eine Zahl ist leichter als ein Satz.

Länger als es sich anfühlt. Online kommen Verzögerung, Stummschaltung und Zögern zusammen – sieben bis zehn Sekunden sind normal, drei sind zu wenig. Wer die Pause selbst füllt, bringt der Gruppe bei, dass sie nicht antworten muss. Hilfreich ist, die Pause anzukündigen: „Ich gebe euch zehn Sekunden.“

Eine Person im Raum übernimmt die Vertretung der Zugeschalteten und meldet sich für sie. Beiträge aus dem Raum werden wiederholt, Fragen gehen zuerst nach außen, und alles Entscheidungsrelevante läuft über einen gemeinsam sichtbaren Kanal. Ohne diese Rolle werden Zugeschaltete zu Gästen ihrer eigenen Besprechung.

Während erklärt wird: ja. Sobald diskutiert oder entschieden wird: nein. Die Freigabe schiebt alle Gesichter an den Rand und macht aus der Besprechung eine Sendung. Die Freigabe bewusst zu beenden ist einer der wenigen Handgriffe, die den Ton im Call sofort verändern.

Als zweite Stimme, nicht als Nebenkanal. Der Chat bekommt feste Stationen im Ablauf: vorlesen, der Person zuordnen, beantworten. Wer im Chat schreibt, wird beim Namen genannt. So beteiligen sich auch die, die nie das Mikrofon einschalten – und das ist in großen Runden die Mehrheit.

Kamerapräsenz ist die eigene Wirkung: Bildausschnitt, Licht, Ton, Blickführung. Verbindung ist das, was zwischen den Beteiligten passiert: Beteiligung, Reaktion, Führung der Gruppe. Beides hängt zusammen, aber gute Kamerapräsenz allein macht aus einer schwarzen Kachelwand keine Runde.

Zur Kamera- und Online-Präsenz

Für Teams, die vor allem an Technik und Bildwirkung arbeiten wollen – dafür ist die Kamera- und Online-Präsenz der passendere Weg. Und wenn es um ein vollständiges Trainingsformat im digitalen Raum geht statt um diesen einen Schwerpunkt, ist das Online-Präsentationstraining die bessere Wahl.

Zum Online-Präsentationstraining
DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting