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Anlass: Nervosität

Lampenfieber und Blackout im Beruf

Lampenfieber ist Energie und lässt sich regulieren – nicht wegdiskutieren. Entscheidend sind die ersten dreißig Sekunden. New Era of Presenting trainiert fünf abrufbare Routinen für Atmung, Stand, Tempo und Einstieg sowie ein Verfahren für den Blackout. Wo Redeangst beginnt, sagen wir es offen.

Kostenlos und unverbindlich – 15 Minuten, telefonisch oder per Video

30 Sekundendie kritische Phase am Anfang
sichtbar wenigerdas Publikum bemerkt weit weniger, als man spürt
ein Plan Bfür den Fall, dass der Faden reißt
NeuWirkung mit System — ganzheitliche Entwicklung für wirksame Präsentationstechniken imPresence & Performance Lab
Veröffentlichungen & Qualität

NEOP Personalentwicklung

Geprüft & ausgezeichnet
ProvenExpert 98 Prozent Empfehlung
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Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft
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EINBLICK

Wie wir arbeiten

Tim Christopher Gasse arbeitet seit 2014 mit Teams, Fach- und Führungskräften sowie Geschäftsführung – an Pitches, Kundenpräsentationen, Townhalls, Gremienterminen und Auftritten vor der Kamera. Im Video erklärt er, warum Wirkung nicht aus Technik entsteht, sondern aus Haltung und Entscheidungslogik.

  • Gearbeitet wird an euren echten Anlässen
  • Wirkung sichtbar machen, nicht beschreiben
  • Die Fragerunde wird mittrainiert
DIE F\u00dcNF ROUTINEN

Fünf Routinen, die unter Druck tragen

Aufregung vor einem wichtigen Auftritt ist eine normale Körperreaktion und kein Fehler. Was sich trainieren lässt, ist der Umgang damit – in Form von Routinen, die auch dann funktionieren, wenn der Puls hoch ist.

Der erste Satz

Sekunde 0 bis 10
Was meist passiert

Der Einstieg wird improvisiert, weil man ihn ja kennt. Genau dort ist die Aufregung am größten.

Die Routine

Der erste Satz steht wortgenau fest und wird geübt, bis er ohne Nachdenken kommt. Er trägt über die kritische Phase.

Der Stand

Vor dem Sprechen
Was meist passiert

Gewicht auf einem Bein, Hände ohne Aufgabe, Blick auf die Folie – der Körper meldet Unsicherheit zurück.

Die Routine

Beide Füße belastet, Schultern gelöst, Blick in den Raum, bevor der erste Ton kommt. Wenige Sekunden, große Wirkung.

Die Pause

Während des Vortrags
Was meist passiert

Tempo steigt mit dem Puls. Füllwörter nehmen zu, Pausen verschwinden, der Faden wird dünner.

Die Routine

Bewusste Pausen an geplanten Stellen. Sie senken das Tempo, geben Zeit zum Denken und wirken souverän.

Der Plan B

Wenn der Faden reißt
Was meist passiert

Blackout führt zu Panik, weil kein Verfahren existiert. Die Stille fühlt sich länger an, als sie ist.

Die Routine

Ein festes Verfahren: letzte Aussage wiederholen, auf die Struktur schauen, nächsten Abschnitt ankündigen. Geübt, nicht gehofft.

Die Vorbereitung

Tage vorher
Was meist passiert

Der Text wird auswendig gelernt. Fällt ein Satz weg, fällt alles weg.

Die Routine

Struktur statt Wortlaut: Wer die Abfolge der Aussagen kennt, findet auch bei Unterbrechung zurück.

Bei starker Redeangst, k\u00f6rperlichen Symptomen oder Vermeidungsverhalten geht es nicht um Technik. Dann ist ein Coaching mit therapeutischem Hintergrund sinnvoller als ein Pr\u00e4sentationstraining \u2013 wir sagen das im Erstgespr\u00e4ch offen.

Häufige Fragen zu Lampenfieber

Was Menschen fragen, bevor sie vor eine Gruppe treten

Die ersten dreißig Sekunden, der Blackout, die Sichtbarkeit für das Publikum – und die Grenze, an der Übung nicht mehr reicht. Auch wenn ihr nie bei uns bucht.

Lampenfieber ist die körperliche Anspannung vor einem Auftritt: erhöhter Puls, flachere Atmung, trockener Mund, Unruhe in den Händen. Es ist eine normale Aktivierung, keine Störung – und es hört in aller Regel nicht auf, sondern wird nutzbar. Am stärksten ist es kurz vor dem Beginn und fällt nach den ersten dreißig Sekunden deutlich ab. Genau deshalb wird im Training der Anfang geübt und nicht der Mittelteil.

Vorbereitung auf die ersten dreißig Sekunden, weil dort die Aufregung am größten ist: ein wortgenau festgelegter erster Satz, ein stabiler Stand auf beiden Füßen, ein Blick in den Raum vor dem ersten Ton. Danach fällt die Anspannung spürbar ab. Was zusätzlich hilft: Struktur statt auswendig gelerntem Wortlaut – wer die Reihenfolge kennt, kann jeden Satz neu bilden, wenn der geplante nicht kommt.

Nicht den Text durchgehen. Drei Dinge wirken besser: Atmen mit verlängerter Ausatmung – vier Sekunden ein, sechs bis acht Sekunden aus –, einmal aufrecht stehen und die Schultern lösen, und den ersten Satz still für sich sagen. Die verlängerte Ausatmung senkt den Puls. Wer stattdessen die Folien noch einmal durchblättert, erhöht die Anspannung, ohne etwas zu gewinnen.

Deutlich weniger, als es sich anfühlt. Herzklopfen, feuchte Hände und innere Unruhe sind von außen kaum wahrnehmbar. Sichtbar werden vor allem Tempo, Füllwörter und fehlende Pausen – genau das lässt sich trainieren. In der Videoanalyse sehen die meisten Teilnehmenden zum ersten Mal, dass ihr Auftritt ruhiger wirkt, als er sich angefühlt hat. Diese Lücke zwischen Innensicht und Außenwirkung zu schließen ist oft der größte einzelne Fortschritt.

Ein festes Verfahren nutzen statt zu improvisieren: die letzte Aussage wiederholen, auf die eigene Struktur schauen, den nächsten Abschnitt ankündigen. Wer das laut tut, verliert nichts – „Ich fasse den Punkt noch einmal zusammen, dann gehe ich zum nächsten über.“ Eine kurze Pause wirkt dabei souverän, nicht peinlich; sie fühlt sich nur länger an, als sie ist. Drei Sekunden Stille bemerkt im Raum fast niemand.

Zum Lab Power Off Point

Den Satz beenden, nicht das Wort suchen. Zwei Formulierungen, die immer funktionieren: „Mir fällt der Fachbegriff gerade nicht ein – gemeint ist …“ oder schlicht „Anders gesagt: …“. Beides klingt souverän, weil es die Sache über das Wort stellt. Was nicht funktioniert, ist das stumme Suchen mit offenem Mund: Erst die Pause ohne Erklärung macht die Lücke für alle sichtbar.

Weil die Bewertung näher ist als bei Fremden: Man wird nach dem Termin weiter zusammenarbeiten, und der Eindruck bleibt im Alltag präsent. Hinzu kommt der Rollenwechsel – aus der Kollegin wird die Vortragende, und beide Rollen gelten gleichzeitig. Beides lässt sich entschärfen, indem der Rahmen zu Beginn benannt wird und der erste Satz sitzt.

Nein, und es ist einer der häufigsten Gründe für einen Blackout. Ein auswendig gelernter Text hat nur einen Weg; fällt ein Satz aus, fällt der Faden. Wer stattdessen fünf bis sieben Stationen kennt und frei formuliert, hat an jeder Stelle mehrere Wege weiter. Auswendig gelernt wird genau ein Satz: der erste. Der trägt über den Moment, in dem die Anspannung am höchsten ist.

Nein. Der Rat stammt aus Ratgeberliteratur und hält keiner Praxis stand: Er lenkt die Aufmerksamkeit vom Inhalt weg und macht den Kontakt zum Raum schlechter, nicht besser. Was tatsächlich hilft, geht in die andere Richtung – eine Person im Raum ansehen und den ersten Satz an sie richten. Kontakt senkt die Anspannung, Distanzierung erhöht sie.

Beides, aber in dieser Reihenfolge: erst die Technik, dann die Wiederholung. Wer ohne Kriterien übt, festigt vorhandene Muster – auch die ungünstigen. Deshalb arbeiten wir mit Videoanalyse und benannten Kriterien: erster Satz, Stand, Blickführung, Pausen, Tempo. Erst wenn klar ist, woran gearbeitet wird, macht Wiederholung aus Übung Fortschritt.

Unsere Methode

Wenn die Anspannung nicht nach dem Beginn abfällt, sondern über Tage vorher anhält; wenn Termine abgesagt oder Aufgaben getauscht werden, um nicht sprechen zu müssen; wenn körperliche Symptome so stark sind, dass sie den Auftritt unmöglich machen. Dann ist das kein Trainingsthema mehr. Der richtige Weg ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung – dafür gibt es wirksame Verfahren, und sie gehören in fachliche Hände, nicht in ein Rhetoriktraining.

Nein. Wir arbeiten an Technik, Struktur und Routinen für berufliche Auftritte – an dem, was sich üben lässt. Bei ausgeprägter Redeangst mit körperlichen Symptomen oder Vermeidungsverhalten ist eine Begleitung mit therapeutischem Hintergrund der richtige Weg. Das sagen wir im Erstgespräch offen und nennen Alternativen, auch wenn daraus kein Auftrag wird.

Gearbeitet wird an einem echten Anlass aus eurem Kalender, nicht an einem Beispielfall. Der Ablauf: Anfang bauen, unter Bedingungen üben, die dem Ernstfall nahekommen, Videoanalyse, Wiederholung. Ein einzelner Tag verändert eine Gewohnheit selten dauerhaft – wirksam wird es, wenn zwischen zwei Terminen ein echter Auftritt liegt, über den danach gesprochen wird.

Was es kostet
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Das Trainerteam von New Era of Presenting

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Unsere Leadership Fortbildung "Führungsleitbild entwickeln" wurde von der IHK zertifiziert
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