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PRESENTATION LAB

Kill Your Darlings: weniger Inhalt, mehr Klarheit

Eine überladene Präsentation entsteht nicht aus zu wenig Arbeit, sondern aus zu wenig Auswahl. Kill Your Darlings ist das Presentation Lab von New Era of Presenting fürs Streichen: Ziel festlegen, alles dagegen prüfen, den Rest in den Anhang. Geübt wird an echten Unterlagen aus eurem Arbeitsalltag.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Teilnehmende kürzen im Presentation Lab Kill Your Darlings ihre Unterlagen
Gekürzt wird gemeinsamniemand streicht allein an der eigenen Unterlage
Nichts geht verlorenwas rausfällt, wandert in den Anhang statt in den Müll
Am nächsten Termin spürbarkürzere Vorlage, schnellere Entscheidung
WANN ZU VIEL ZU VIEL IST

Vier Unterlagen, die zu viel wollen

Streichen fällt schwer, weil jede Folie einmal Arbeit war. Genau deshalb gelingt es selten allein – und fast immer im Gespräch mit jemandem, der die Vorgeschichte nicht kennt.

Vierzig Minuten sollen fünfzehn werden

gekürzter Termin
Was passiert

Gestrichen wird am Ende – also fehlt der Schluss, und die Entscheidungsfrage kommt nie. Der Vortrag bricht ab, statt zu enden.

Woran wir arbeiten

Vom Ziel her kürzen statt von hinten. Zuerst steht der Schluss, dann wird davor Platz gemacht.

Der Foliensatz aus drei anderen

zusammenkopiert
Was passiert

Jede Folie war für sich richtig, zusammen ergeben sie keinen Weg. Zwischen zwei Abschnitten fehlt der Übergang, und das Publikum verliert die Richtung.

Woran wir arbeiten

Eine Kernaussage für das Ganze, danach jede Folie an dieser Aussage messen. Übergänge werden ausformuliert, nicht improvisiert.

Das Fachthema für Nicht-Fachleute

Gremium, Vorstand, Kunde
Was passiert

Die Tiefe, die im Fachkreis Kompetenz zeigt, kostet hier die Aufmerksamkeit. Nachfragen kommen zu Details, nicht zur Entscheidung.

Woran wir arbeiten

Zwei Ebenen trennen: was entschieden werden muss, und was auf Nachfrage bereitliegt. Der Anhang wird zum Werkzeug statt zur Resterampe.

Der Statusbericht, der wächst

wöchentlich, monatlich
Was passiert

Jede Woche kommt etwas dazu, nichts fällt weg. Nach einem halben Jahr liest niemand mehr mit, weil das Wesentliche nicht mehr hervorsticht.

Woran wir arbeiten

Ein festes Gerüst mit vier Feldern: Stand, Erkenntnis, Entscheidung, nächster Schritt. Was nicht hineinpasst, gehört nicht in den Bericht.

Nichts wird gelöscht. Was rausfällt, wandert in den Anhang – dafür steht es zur Verfügung, wenn wirklich jemand danach fragt.

Einblicke

So läuft ein Training bei uns ab

Fünf Formate, ein Prinzip: geübt wird an euren echten Situationen. Format auswählen und ansehen.

Aufnahmen aus Trainings bei Kunden. Veröffentlichung nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen.

Quartalsbericht Q3

  • Marktumfeld und Wettbewerbslage im Detail
  • Rückblick auf die Maßnahmen aus Q2
  • Umsatz liegt 12 Prozent über Plan
  • Entwicklung der Personalkosten je Bereich
  • Auswertung der Kundenbefragung, Teil 1
  • Auswertung der Kundenbefragung, Teil 2
  • Wir brauchen heute eine Entscheidung zum Budget
  • Anhang: Methodik der Erhebung
  • Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr
DIE AUSGANGSLAGE

Zu viel Inhalt, zu wenig Klarheit

Punkte auf der Folie9

Die meisten Unterlagen scheitern nicht an fehlendem Wissen, sondern an zu viel davon. Im Lab arbeitet ihr an eurer echten Unterlage und kürzt so lange, bis die Entscheidung leichtfällt. Was rausfällt, geht nicht verloren – es wandert in den Anhang.

DAS HANDWERK

Streichen in fünf Schritten

Wer ohne Reihenfolge kürzt, streicht das Falsche. Diese fünf Schritte machen aus einer Geschmacksfrage eine Prüfung.

Umfang der Unterlage
Reihenfolge der Schritte
Schritt 1

Das Ziel zuerst

Was soll nach dem Termin passieren – informieren, entscheiden, überzeugen? Ohne diese Festlegung ist jede Folie gleich wichtig.

Schritt anklicken oder mit der Tabulatortaste durchgehen

Die unbequeme Regel: Was nur drinbleibt, weil es Arbeit war, kommt raus. Aufwand ist kein Argument für Aufmerksamkeit.

WAS SICH VERÄNDERT

Sechs Unterschiede, sobald das Gerüst steht

Kürzen spart nicht nur Zeit im Termin. Es spart vor allem Vorbereitungszeit, weil weniger Material auch weniger Pflege bedeutet.

01

Kürzere Termine

Wer vom Ziel her kürzt, kommt früher zur Entscheidung – und hängt nicht am Ende in der Zeit.

02

Weniger Vorbereitung

Fünfzehn gepflegte Folien kosten weniger Zeit als vierzig, die jedes Quartal aktualisiert werden müssen.

03

Der Schluss kommt an

Weil er nicht mehr dem Zeitdruck zum Opfer fällt, steht am Ende eine Frage statt eines Abbruchs.

04

Nachfragen werden besser

Wer weniger zeigt, bekommt Fragen zur Sache statt zu Nebenschauplätzen – und hat die Antwort im Anhang.

05

Wiederverwendbare Gerüste

Ein festes Raster für Statusberichte und Vorlagen lässt sich übertragen. Der Aufwand fällt einmal an.

06

Klarheit im Team

Wenn alle dasselbe Raster nutzen, wird Vergleichbarkeit möglich – und Abstimmung kürzer.

Ehrlich gesagt: Wer ohnehin knapp und klar arbeitet, braucht dieses Lab nicht. Es lohnt sich dort, wo Unterlagen historisch gewachsen sind.

KOSTENFREIES VIDEOTRAINING

Mehr Wirkungbei deinen Auftritten

Das kostenfreie Videotraining von Tim Christopher Gasse: wie du als Fach- oder Führungskraft in entscheidenden Momenten klar und souverän wirkst. Dieselbe Reihenfolge wie im Lab – Aussage zuerst, Beleg dahinter, Bitte am Schluss.

Rund 100 Minuten
in mehreren Ausschnitten, in eigenem Tempo
Drei Teile
Bewusstsein, Botschaft, Bedeutung
SELFIE-Coaching
eine Drei-Minuten-Übung mit dem Smartphone
Standbild aus dem kostenfreien Videotraining von New Era of Presenting

Kostenfrei. Keine Zahlungsdaten. Abmeldung jederzeit möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie eine Präsentation kürzen

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten funktionieren ab der nächsten Unterlage.

Vom Ziel her, nicht von hinten. Zuerst festlegen, was nach dem Termin passieren soll, dann jede Folie daran messen: Würde die Entscheidung ohne sie anders ausfallen? Wer stattdessen am Ende streicht, verliert den Schluss – und damit die Entscheidungsfrage. Wer in der Not schneller spricht, verliert beides.

So wenige wie möglich, so viele wie nötig – entscheidend ist die Funktion, nicht die Anzahl. Drei Prüffragen je Folie: Trägt sie eine klare Aussage? Würde ich sie vermissen? Unterstützt sie Entscheidung oder Verständnis? Dreimal nein heißt raus. Die verbreiteten Faustregeln – eine Folie je Minute – helfen nicht, weil sie die Funktion nicht kennen.

In den Anhang gehört alles, was eine Nachfrage beantwortet, aber keine Entscheidung trägt: Methodik, Quellen, Vergleichszahlen, Sensitivitäten. In den Hauptteil gehört nur, was die Entscheidung verändert. Ein umfangreicher Anhang ist kein Widerspruch zu einer schlanken Vorlage – er belegt sie. Faustregel: Was niemand fragt, gehört nach hinten; was jeder fragt, nach vorn.

Weil Aufwand mit Bedeutung verwechselt wird. Eine Folie, die drei Stunden gekostet hat, fühlt sich wichtig an – für das Publikum ist sie es deshalb nicht. Die Frage lautet nie, wie viel Arbeit drinsteckt, sondern was ohne sie fehlen würde. Hilfreich ist, die Folie nicht zu löschen, sondern in den Anhang zu schieben: Dann fühlt es sich nicht nach Verlust an.

Erzählt die Kurzfassung in drei Sätzen, ohne Unterlage: „Wir haben ein Problem mit X. Wir empfehlen Y. Dafür brauchen wir Z bis zum Datum.“ Was dabei vorkommt, ist der Kern. Was nicht vorkommt und trotzdem auf einer Folie steht, ist entweder Beleg – dann gehört es in den Anhang – oder es kann weg.

Sie stand schon in der letzten Fassung, und niemand kann sagen, was ohne sie fehlen würde. Typische Kandidaten: Agenda, Firmenhistorie, Organigramm, Methodikübersicht. Der Test ist eine einzige Frage an die Runde: „Wer von euch braucht diese Folie für die Entscheidung?“ Kommt keine Antwort, geht sie in den Anhang – nicht in den Papierkorb, das macht das Streichen leichter.

Nein – und es schadet sogar. Wer die eigene Arbeit vollständig ausbreitet, verlagert die Auswertung auf die Runde und wirkt unentschieden. Gezeigt wird das Ergebnis und ein Beleg dafür; der Weg dorthin gehört in den Anhang. Wer sichergehen will, sagt es einmal laut: „Ich habe vier Szenarien gerechnet, zwei tragen nicht – ich zeige die zwei, die tragen.“

Folien als Argument: Power On Point

Nicht über Folien diskutieren, sondern über das Ziel. Wenn das Ziel gemeinsam festgelegt ist, wird die Streichliste zur Konsequenz statt zur Geschmacksfrage: „Wir haben uns auf eine Entscheidung zum Budget geeinigt – welche dieser Folien verändert die Entscheidung?“ Was trotzdem hinein muss, wandert in den Anhang, damit niemand übergangen ist.

Vorher festlegen, welche drei Folien den Termin tragen; alles andere ist Reserve. Und es laut sagen: „Wir haben zwanzig Minuten – ich nehme die drei Punkte, die für Ihre Entscheidung zählen, den Rest schicke ich Ihnen.“ Das wirkt souverän, weil es eine Entscheidung ist und keine Panik.

Kill Your Darlings arbeitet an Auswahl und Struktur – was bleibt und was geht. Power On Point arbeitet an der Gestaltung dessen, was geblieben ist. In dieser Reihenfolge ergibt beides Sinn; umgekehrt gestaltet man Folien schön, die gar nicht hätten bleiben sollen.

Zu Power On Point

Für Menschen, die ohnehin knapp arbeiten, und für Formate ohne Unterlage. Wer frei und ohne Folien spricht, findet in Power Off Point das passendere Thema. Und wenn der Foliensatz nur deshalb zu lang ist, weil das Ziel des Termins nie geklärt wurde, ist das kein Gestaltungs-, sondern ein Führungsthema.

Zu Power Off Point
DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting