Zum Inhalt springen
PRESENTATION LAB

Power Off Point: überzeugen ohne Folien

Ohne Folien fällt die Krücke weg, und die Struktur muss im Kopf sein. Power Off Point ist das Presentation Lab von New Era of Presenting fürs freie Sprechen: Stichwort-Logik statt Satz-Logik, Flipchart statt Beamer, Blickkontakt statt Leinwand. Geübt wird an echten Anlässen aus eurem Arbeitsalltag.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Teilnehmende sprechen im Presentation Lab Power Off Point frei am Flipchart
Geübt wird ohne Netzkein Beamer, keine Vorlage, nur ihr und der Raum
Der Faden reißt nichtvorbereitete Übergänge statt auswendig gelernter Sätze
Auch wenn Technik ausfälltder Termin läuft trotzdem weiter
WANN FOLIEN FEHLEN

Vier Situationen ohne Leinwand

Ohne Unterlage fällt auf, wer die eigene Argumentation kennt und wer sie vorliest. Genau deshalb wirkt freies Sprechen so stark.

Das Gespräch am Tisch

kleine Runde, Kundentermin
Was passiert

Der Laptop wird aufgeklappt, obwohl vier Menschen am Tisch sitzen. Die Folie wird zum Dritten im Raum und zerstört das Gespräch.

Woran wir arbeiten

Argumentieren ohne Bildschirm, mit Papier und Stift als Werkzeug. Ein Blatt, das gemeinsam gefüllt wird, bindet mehr ein als jede Präsentation.

Die Technik fällt aus

Beamer, Adapter, Raum
Was passiert

Fünf Minuten Kabelsuche, dann eine Entschuldigung. Die ersten Minuten sind weg – und mit ihnen die Aufmerksamkeit.

Woran wir arbeiten

Eine Fassung ohne Unterlage vorbereiten, nicht improvisieren. Wer sie einmal geübt hat, verliert bei Technikausfall nichts außer der Folie.

Das Flipchart im Workshop

Moderation, Beteiligung
Was passiert

Geschrieben wird zu klein, zu schnell und mit dem Rücken zur Gruppe. Was entsteht, kann hinterher niemand lesen.

Woran wir arbeiten

Schreiben und sprechen trennen, große Druckschrift, Struktur vorher festlegen. Das Blatt wird zum Protokoll, nicht zur Notiz.

Die Frage nach dem Vortrag

Diskussion, Nachgespräch
Was passiert

Die Folien sind aus, die Argumentation auch. Ohne Bild fehlt der rote Faden, und die Antwort wird länger als nötig.

Woran wir arbeiten

Die eigene Struktur so verankern, dass sie ohne Anschauung abrufbar bleibt – drei bis fünf Stichwörter je Abschnitt, mehr nicht.

Wer frei sprechen kann, präsentiert auch mit Folien besser – weil die Folie dann begleitet statt zu führen.

Einblicke

So läuft ein Training bei uns ab

Fünf Formate, ein Prinzip: geübt wird an euren echten Situationen. Format auswählen und ansehen.

Aufnahmen aus Trainings bei Kunden. Veröffentlichung nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen.

OHNE FOLIEN, MIT RAUM

Ohne Leinwand entscheidet der Raum

Sobald die Folien weg sind, trägt die Wirkung von dir aus in den Raum – und nach hinten wird sie schwächer. Wer den Raum nutzt, hält sie oben: Position wechseln, Blickkontakt halten, jeden Abschnitt räumlich markieren.

Position wechselnjeder Abschnitt bekommt einen eigenen Standort
Blick statt Leinwanddie Aufmerksamkeit bleibt bei dir, nicht an der Wand
Hintere Reihen zuerstdort fällt zuerst auf, wenn die Struktur fehlt
Leinwand bleibt aus
Duohne Leinwand

Wirkung breitet sich von deiner Position aus. Wer stehen bleibt, verliert die hinteren Reihen zuerst.

DAS HANDWERK

Was über freies Sprechen erzählt wird – und was wirklich trägt

Fünf Sätze, die fast jeder über freies Sprechen glaubt – und fünf Handgriffe, die stattdessen funktionieren. Weiterklicken oder liegen lassen, der Wechsel läuft von selbst.

MythosFrei sprechen heißt, den Text auswendig zu können
Was stattdessen trägt

Stichwort-Logik statt Satz-Logik

Drei bis fünf Stichwörter je Abschnitt. Wer Sätze notiert, liest sie ab – und hört sich beim Suchen selbst zu. Auswendig Gelerntes bricht beim ersten Zwischenruf ab, eine Struktur nicht.

Die unbequeme Regel: Wer ohne Folien nicht durch den Termin kommt, kommt mit Folien auch nicht durch – sie verdecken die Lücke nur.

WAS SICH VERÄNDERT

Sechs Unterschiede, mit und ohne Folien

Der größte Teil des Gewinns liegt nicht im folienlosen Termin, sondern in allen übrigen – weil die Struktur endlich im Kopf ist.

01

Mehr Blickkontakt

Wer nicht zur Leinwand schaut, schaut zu Menschen. Das verändert die Reaktion im Raum sofort.

02

Technikausfall ist kein Problem

Eine geübte Fassung ohne Unterlage macht aus einer Panne eine Randnotiz.

03

Kürzere Vorbereitung

Struktur statt Foliensatz. Wer den Aufbau kennt, braucht für denselben Termin weniger Vorlauf.

04

Bessere Diskussionen

Ohne Folie bleibt Raum für Einwände – und der Ablauf kann ihnen folgen, statt sie zu vertagen.

05

Auch mit Folien besser

Wer frei sprechen kann, nutzt Folien als Beleg statt als Spickzettel. Der Unterschied ist hörbar.

06

Weniger Abhängigkeit vom Raum

Ob Besprechungsraum, Kantine oder Flur: Der Auftritt funktioniert dort, wo gerade Zeit ist.

Ehrlich gesagt: Wer ausschließlich datengetriebene Vorlagen hält, braucht Folien – und ist bei Power On Point besser aufgehoben.

KOSTENFREIES VIDEOTRAINING

Mehr Wirkungbei deinen Auftritten

Das kostenfreie Videotraining von Tim Christopher Gasse: wie du als Fach- oder Führungskraft in entscheidenden Momenten klar und souverän wirkst. Dieselbe Reihenfolge wie im Lab – Aussage zuerst, Beleg dahinter, Bitte am Schluss.

Rund 100 Minuten
in mehreren Ausschnitten, in eigenem Tempo
Drei Teile
Bewusstsein, Botschaft, Bedeutung
SELFIE-Coaching
eine Drei-Minuten-Übung mit dem Smartphone
Standbild aus dem kostenfreien Videotraining von New Era of Presenting

Kostenfrei. Keine Zahlungsdaten. Abmeldung jederzeit möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie ohne Folien sprechen

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten funktionieren ab dem nächsten Auftritt.

Mit Stichwort-Logik statt Satz-Logik: drei bis fünf Stichwörter je Abschnitt, dazu vorbereitete Übergänge wie „Daraus folgt …“ oder „Das bedeutet konkret …“. Frei sprechen heißt nicht auswendig können, sondern jederzeit zu wissen, wo man gerade steht. Wer Sätze notiert, sucht im Auftritt nach dem Wortlaut statt nach dem Gedanken.

Mit einer Struktur, die das Publikum hört statt sieht: Anlass, Kernaussage, zwei bis drei Punkte mit Beleg, Entscheidungsfrage. Angekündigte Zwischenschritte ersetzen die Agenda-Folie: „Drei Punkte, der erste ist der wichtigste.“ Wer den Aufbau hörbar macht, braucht ihn nicht zu zeigen.

Nicht reparieren, sondern anfangen. Eine vorbereitete Fassung ohne Unterlage dauert selten länger und wirkt oft stärker. Ein Satz reicht, um die Panne einzuordnen: „Der Beamer streikt – ich mache es ohne, die Unterlage bekommen Sie danach.“ Wer fünf Minuten am Kabel sucht, verliert den Raum.

In den Raum vor dem Körper, etwa auf Höhe des Bauchnabels, und von dort aus gestikulieren. Hinter dem Rücken, in den Taschen oder verschränkt wirkt verschlossen. Ein Stift oder ein Blatt in der Hand ist erlaubt – solange er nicht geknickt oder gedreht wird. Wer die Ausgangsposition einmal fest wählt, kommt nach jeder Geste dorthin zurück.

Große Druckschrift, höchstens sieben Zeilen je Blatt, und nie schreiben und sprechen gleichzeitig. Erst schreiben, dann zur Gruppe drehen und sprechen. Die Struktur des Blattes wird vorher festgelegt, sonst entsteht ein Zettel, den niemand lesen kann. Vorgezeichnete Bleistiftlinien sind erlaubt und aus zwei Metern unsichtbar.

Wenn, dann mit Stichwörtern, nicht mit Sätzen. Ausformulierte Karten führen dazu, dass man den Satz sucht statt den Gedanken. Eine Karte je Abschnitt reicht, und sie darf sichtbar in der Hand liegen – das ist kein Makel. Nummeriert werden sollten sie trotzdem, für den Fall, dass sie herunterfallen.

Am zuverlässigsten räumlich: Jeder Abschnitt bekommt eine Position im Raum, und der Wechsel des Abschnitts ist ein Schritt. Das Gedächtnis hängt den Inhalt an den Ort – und das Publikum liest den Wechsel mit, ohne dass er angekündigt wird. Bei drei Abschnitten reichen drei Positionen.

Stehenbleiben, eine Pause machen und auf den letzten festen Punkt zurückgehen: „Ich fasse den zweiten Punkt noch einmal zusammen.“ Eine Pause von zwei Sekunden wirkt für das Publikum wie eine Betonung, nicht wie ein Aussetzer – gefühlt dauert sie fünfmal so lang. Wer weiterredet, während er sucht, macht es sichtbar.

Lampenfieber und Blackout

Im Gegenteil, solange die Struktur steht. Ohne Unterlage ist sofort erkennbar, wer sein Thema durchdrungen hat. Unprofessionell wirkt nicht die fehlende Folie, sondern das Suchen nach dem nächsten Gedanken. In manchen Häusern gilt eine Unterlage trotzdem als Pflicht – dann reicht ein Blatt mit der Zeitachse.

Wenn eine Form die Aussage trägt: ein Knick in der Kurve, eine Schere zwischen zwei Reihen, ein Grundriss, ein Zeitplan. Das lässt sich nicht erzählen, sondern nur zeigen. Alles andere – Aufzählungen, Definitionen, Absichten – kommt gesprochen besser an als gelesen.

Zu Power On Point

Für stark datengetriebene Vorlagen, in denen Diagramme die Argumentation tragen. Dort ist die Folie kein Beiwerk, sondern der Beleg – und Power On Point das passendere Thema. Wer ohnehin frei spricht und nur an der Kürze arbeiten will, ist in 60 Seconds richtiger.

Zu 60 Seconds
DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting