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PRESENTATION LAB

Power On Point: Folien als Wirkungsverstärker

Eine Folie hat genau eine Aufgabe: eine Aussage beweisen. Power On Point ist das Presentation Lab von New Era of Presenting für Foliengestaltung im Business – Headline als Aussage, eine Idee je Folie, Diagramme mit Deutung statt Beschreibung. Geübt wird an euren echten Unterlagen.

15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich

Teilnehmende überarbeiten im Presentation Lab Power On Point ihre Folien
Eure Folien, nicht unseregearbeitet wird an echten Vorlagen aus eurem Alltag
Jede Folie eine Aussagedie Überschrift sagt, was die Folie beweist
Ab der nächsten Vorlageweniger Rückfragen, schnellere Zustimmung
WO FOLIEN SCHEITERN

Vier Folien, die gegen ihren eigenen Zweck arbeiten

Folien sind kein Designproblem. Sie scheitern fast immer daran, dass unklar ist, was sie beweisen sollen.

Die Zahlenfolie aus dem Berichtswesen

Quartal, KPI, Dashboard
Was passiert

Der Export aus dem System landet unverändert auf der Folie. Zwölf Kennzahlen, keine Aussage – das Publikum sucht, statt zu verstehen.

Woran wir arbeiten

Eine Aussage je Diagramm, und diese Aussage steht als Überschrift darüber. Alles, was sie nicht stützt, wird ausgegraut oder entfernt.

Die Textfolie als Sprechzettel

Vortrag, Schulung
Was passiert

Ganze Sätze auf der Folie. Das Publikum liest schneller, als jemand spricht – und hört in dieser Zeit nicht zu.

Woran wir arbeiten

Trennung von Folie und Notiz. Was gesprochen wird, steht im Notizfeld; auf der Folie bleibt, was gesehen werden muss.

Der Foliensatz ohne Raster

zusammengewachsen
Was passiert

Jede Folie hat eigene Abstände, Größen und Positionen. Das wirkt unruhig, und bei jedem Wechsel springt der Blick neu.

Woran wir arbeiten

Ein Raster für Titel, Inhalt und Fußzeile, konsequent angewendet. Ruhe entsteht nicht durch Gestaltung, sondern durch Wiederholung.

Das Diagramm, das alles zeigt

Vergleich, Verlauf, Anteil
Was passiert

Balken, Linien und eine zweite Achse in einem Bild. Wer drei Aussagen gleichzeitig zeigt, transportiert keine.

Woran wir arbeiten

Ein Diagrammtyp je Frage: Balken für Vergleiche, Linien für Verläufe, eine große Zahl für eine Kernaussage. Legenden und Gitter werden reduziert.

Wir arbeiten mit eurer Vorlage und eurem Corporate Design. Es geht nicht darum, schöner zu werden, sondern verständlicher.

Einblicke

So läuft ein Training bei uns ab

Fünf Formate, ein Prinzip: geübt wird an euren echten Situationen. Format auswählen und ansehen.

Aufnahmen aus Trainings bei Kunden. Veröffentlichung nur mit Einwilligung der abgebildeten Personen.

DIE REFERENTENANSICHT

Die Folie trägt eine Aussage. Den Rest trägst du

Links sieht das Publikum eine einzige Aussage. Rechts stehen Stichworte – kein Skript. Wer abliest, verliert den Raum. Genau diesen Wechsel trainiert ihr im Lab: einfache Folien, freies Sprechen, sichere Führung.

Das sieht das Publikum

12 % über Plan

Verstrichene Zeit00:001 / 4
Als Nächstes

Zwei Gründe, ein Muster

Stichworte, kein Skript
Zahl nennenPauseBlick in den Raum

Kein Fließtext. Kein Ablesen.

Eine Aussage auf der Folie. Drei Stichworte in den Notizen. Mehr braucht ein sicherer Auftritt nicht.

DAS HANDWERK

Von der Rohfolie zur Entscheidungsfolie

Gute Folien entstehen nicht durch Gestaltung, sondern durch fünf Entscheidungen in dieser Reihenfolge. Zieh den Regler durch die fünf Schritte – jeder greift erst, wenn der davor sitzt.

Die Folie aus dem DokumentAlles drauf, nichts hervorgehobenDie Folie, die im Termin trägtEine Aussage, ein Beleg, ein Blickweg

Regler ziehen oder Pfeiltasten benutzen

Schritt 1 von 5

Die Headline ist die Aussage

Nicht „Umsatzentwicklung Q1“, sondern: „Conversion fällt trotz mehr Traffic.“ Wer die Folie nur überfliegt, hat damit schon das Wichtigste. Wer alle Headlines hintereinander liest, versteht die Argumentation.

Die unbequeme Regel: Eine schöne Folie mit der falschen Überschrift bleibt eine falsche Folie. Gestaltung ist der letzte Schritt, nicht der erste.

WAS SICH VERÄNDERT

Sechs Unterschiede im nächsten Foliensatz

Der größte Effekt entsteht nicht durch besseres Design, sondern durch Entscheidungen, die vor dem ersten Klick fallen.

01

Die Folie wird gelesen

Wer nur die Headlines überfliegt, kennt am Ende die Argumentation. Das ist der Normalfall in Gremien.

02

Weniger Erklärbedarf

Was die Folie selbst sagt, muss nicht gesprochen werden. Das schafft Zeit für Einordnung und Fragen.

03

Zahlen bekommen Bedeutung

Aus einem Balkendiagramm wird eine Aussage, weil die Deutung über dem Bild steht statt im Vortrag zu verschwinden.

04

Schnellerer Bau

Ein festes Raster spart bei jedem neuen Foliensatz die Frage, wo etwas hingehört.

05

Einheitliches Bild im Team

Wenn alle dieselben Regeln nutzen, sehen zusammengesetzte Vorlagen nicht mehr zusammengesetzt aus.

06

Weniger Korrekturschleifen

Diskussionen über Gestaltung werden zu Entscheidungen über Aussagen – und die sind schneller getroffen.

Ehrlich gesagt: Wer eine gute Vorlage und ein Designteam hat, braucht hier wenig. Das Lab lohnt sich, wo jeder seine Folien selbst baut.

KOSTENFREIES VIDEOTRAINING

Mehr Wirkungbei deinen Auftritten

Das kostenfreie Videotraining von Tim Christopher Gasse: wie du als Fach- oder Führungskraft in entscheidenden Momenten klar und souverän wirkst. Dieselbe Reihenfolge wie im Lab – Aussage zuerst, Beleg dahinter, Bitte am Schluss.

Rund 100 Minuten
in mehreren Ausschnitten, in eigenem Tempo
Drei Teile
Bewusstsein, Botschaft, Bedeutung
SELFIE-Coaching
eine Drei-Minuten-Übung mit dem Smartphone
Standbild aus dem kostenfreien Videotraining von New Era of Presenting

Kostenfrei. Keine Zahlungsdaten. Abmeldung jederzeit möglich.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen fragen, bevor sie Folien bauen

Auch wenn ihr nie bei uns bucht: Diese Antworten funktionieren ab der nächsten Folie.

Mit einer Headline, die eine Aussage ist, und genau einer Idee darunter. Danach Hierarchie: Wichtiges groß und oben, Unwichtiges klein und unten. Text nur in kleinen Mengen – wenn ganze Sätze nötig sind, ist es Handout-Material und gehört ins Notizfeld. Wer diese drei Punkte einhält, braucht kein Designwissen.

Die Aussage, nicht das Thema. Zwei Varianten: „Umsatzentwicklung Q1“ benennt einen Gegenstand. „Die Conversion fällt trotz mehr Traffic“ benennt eine Aussage. Wer alle Überschriften hintereinander liest, sollte die Argumentation verstehen – das ist zugleich der schnellste Test, ob die Präsentation eine hat.

Drei Hebel reichen: Schrift größer und weniger Text, Raster und Ausrichtung konsequent einhalten, Kontrast zur Führung nutzen. Wer diese drei beherrscht, liegt vor den meisten – unabhängig von Farbgefühl oder Werkzeugkenntnis. Der schnellste Einzelgewinn: alle Schriftgrößen auf zwei reduzieren, eine für Überschriften, eine für alles andere.

Nicht kürzen, sondern führen. Wenn eine Vorlage aus rechtlichen oder fachlichen Gründen vollständig bleiben muss, wird alles bis auf den entscheidenden Bereich abgedunkelt oder ausgegraut, und die Aussage steht in der Überschrift. Dazu ein Satz beim Vortragen: „Die ganze Tabelle liegt Ihnen vor – für die Entscheidung zählt diese eine Zeile.“

Vertiefung: Zahlen und Daten präsentieren

So wenig, dass niemand lesen muss, während jemand spricht. Der Fünf-Sekunden-Test: Kann jemand in fünf Sekunden sagen, worum es geht? Wenn nein, ist entweder zu viel drauf oder die Headline sagt nichts. Ganze Sätze gehören ins Notizfeld oder in ein eigenes Dokument, das nach dem Termin verschickt wird.

Eine Orientierung, kein Inhaltsverzeichnis. Statt „Markt, Produkt, Zahlen, Ausblick“ besser: „Warum wir handeln müssen, was wir vorschlagen, was es kostet und bringt, was wir heute entscheiden.“ Bei fünf bis sieben Minuten reicht ein Satz am Anfang – eine eigene Folie dafür kostet mehr Zeit, als sie spart.

Fast nie. Ein schrittweiser Aufbau kann sinnvoll sein, wenn eine Reihenfolge erklärt wird – alles andere kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Was wirklich führt, ist Hierarchie: Größe, Position, Kontrast. Die verbreitete Annahme, Bewegung halte wach, stimmt im Büro nicht: Sie macht die Vorlage länger, nicht klarer.

Mit Größe und Kontrast, nicht mit Farbe allein. Der wichtigste Wert wird groß, alles andere klein und grau. Eine einzige Hervorhebung je Folie – wer drei Dinge markiert, markiert nichts. Fett, Farbe und Rahmen gleichzeitig sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die Hierarchie nicht stimmt.

Ja, und das ist kein Nachteil. Ein festes Farbsystem nimmt eine Entscheidung ab. Innerhalb jeder Vorlage bleibt genug Spielraum für Hierarchie und Reduktion – und genau dort entsteht die Wirkung. Wer gegen die Vorlage gestaltet, diskutiert im Termin über Design statt über die Sache.

Kill Your Darlings entscheidet, was bleibt. Power On Point gestaltet, was geblieben ist. Wer die Reihenfolge umdreht, gestaltet Folien sorgfältig, die danach ohnehin gestrichen werden – das ist der häufigste Grund dafür, dass Foliengestaltung als Zeitverschwendung erlebt wird.

Zu Kill Your Darlings

Für Formate ohne Folien und für Teams mit eigenem Designteam, das die Unterlagen ohnehin baut. Wer frei ohne Unterlage spricht, findet in Power Off Point das passendere Thema. Und wenn im Team vor allem die Werkzeugkenntnis fehlt, ist ein PowerPoint-Kurs zuerst das günstigere Training.

Zu Power Off Point
DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, worum es geht und ob dieses Lab der richtige Weg ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting