Zum Inhalt springen
Anlass: Gremium

Vorstandspräsentation: vor Gremien überzeugen

Eine Vorstandspräsentation dauert oft nur zehn Minuten und braucht eine andere Reihenfolge als übliche Vorträge: Entscheidungsfrage zuerst, dann zwei bis drei tragende Gründe und ein Beleg. New Era of Presenting trainiert diesen Aufbau an euren echten Vorlagen – einschließlich des Umgangs mit kritischen Rückfragen.

Kostenlos und unverbindlich – 15 Minuten, telefonisch oder per Video

oft 10 Min.mehr Zeit gibt die Tagesordnung selten her
1 Entscheidungdie Frage gehört an den Anfang
kürzbarStruktur, die auch bei fünf Minuten trägt
Veröffentlichungen & Qualität

NEOP Personalentwicklung

Geprüft & ausgezeichnet
ProvenExpert 98 Prozent Empfehlung
IHK Zertifizierung
Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft
TÜV NORD DIN EN ISO 9001 zertifiziert
Referenzen ansehen
EINBLICK

Wie wir arbeiten

Tim Christopher Gasse arbeitet seit 2014 mit Teams, Fach- und Führungskräften sowie Geschäftsführung – an Pitches, Kundenpräsentationen, Townhalls, Gremienterminen und Auftritten vor der Kamera. Im Video erklärt er, warum Wirkung nicht aus Technik entsteht, sondern aus Haltung und Entscheidungslogik.

  • Gearbeitet wird an euren echten Anlässen
  • Wirkung sichtbar machen, nicht beschreiben
  • Die Fragerunde wird mittrainiert
seit 2014

Einblicke in unsere Inhouse-Trainings

Wir arbeiten seit 2014 in kleinen Gruppen und an euren echten Präsentationen – statt an Fallbeispielen aus dem Lehrbuch. Ein Einblick in Formate, Orte und Arbeitsweise.

DIE REGELN

Fünf Regeln für die Gremiensitzung

Im Gremium gelten andere Regeln als im Fachbereich. Wer sie nicht kennt, liefert eine fachlich einwandfreie Vorlage – und geht ohne Beschluss wieder raus.

Die Entscheidungsfrage zuerst

Minute 0 bis 1
Was meist schiefgeht

Die Vorlage beginnt mit Ausgangslage und Historie. Nach fünf Minuten ist unklar, worüber entschieden werden soll.

Daran arbeiten wir

Der erste Satz nennt die Entscheidung, die heute fällt. Alles danach belegt sie oder fällt weg.

Ein Beleg statt fünf

Der Beweis
Was meist schiefgeht

Drei Diagramme, zwei Tabellen, eine Sensitivitätsrechnung – und niemand prüft eine davon.

Daran arbeiten wir

Der eine Beleg, der die Entscheidung trägt. Der Rest wandert in den Anhang und wird nur bei Nachfrage gezeigt.

Struktur, die sich kürzen lässt

Zeitdruck
Was meist schiefgeht

Aus zehn Minuten werden vier, weil der Punkt davor überzogen hat. Die Hälfte fällt weg – meist der Schluss.

Daran arbeiten wir

Eine Dramaturgie, die auch bei halber Zeit vollständig bleibt. Geübt wird beides: lange und kurze Fassung.

Der Einwand von innen

Q&A
Was meist schiefgeht

Der kritische Punkt kommt aus dem Gremium und wirkt wie ein Vorwurf. Die Haltung wird defensiv.

Daran arbeiten wir

Den schwächsten Punkt selbst nennen, bevor er von aussen kommt – und mit fünf festen Zügen antworten.

Der Beschluss

Der Abschluss
Was meist schiefgeht

Die Vorlage endet mit einer Zusammenfassung. Es folgt Schweigen, dann der nächste Tagesordnungspunkt.

Daran arbeiten wir

Die Bitte klar aussprechen: was beschlossen werden soll, von wem, mit welcher Frist.

Wenn die Sitzung in zwei Wochen ansteht, arbeiten wir an genau dieser Vorlage \u2013 mit euren Zahlen, eurem Gremium und den Fragen, die dort tats\u00e4chlich kommen.

Auszug aus unseren Kunden

Präsentationstraining in kleinen, mittleren und großen Unternehmen - seit 2014

Consultants aus der Tech-Branche, Vertriebsmitarbeiter aus der Automobilbranche oder Talente aus klassischen KMU´s in Baugewerbe, Pharma oder Gesundheitswesen - moderne Präsentationstechniken kennen keine Branchen. Auch deswegen arbeiten wir mit Fach- und Führungskräften aus allen führenden Wirtschaftszweigen in Deutschland.

ProvenExpert-Siegel: Kundenbewertungen für New Era of Presence

Coachings, Seminare und Keynote-Vorträge seit 2014.

IHK Zertifizierung

Unsere Leadership Fortbildung "Führungsleitbild entwickeln" wurde von der IHK zertifiziert
Rundes Siegel mit "PROVEN EXPERT" und "EMPFEHLUNG" auf blauem Band, goldener Kreis mit weißem Häkchen.

98% Empfehlung

Wir sind seit 2014 am Markt mit 98% Zufriedenheit - vorwiegend bei Firmen- und Geschäftskunden

Partnerschaft

NEOP Consulting ist Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft Deutschlands

DIN EN ISO 9001

NEOP Consulting ist TÜV-zertifizierter Weiterbildungsanbieter mit eigenem Qualitätsmanagementsystem
Häufige Fragen zur Vorstandspräsentation

Was Menschen fragen, bevor sie vor den Vorstand gehen

Aufbau, Beschlussvorlage, Anhang und der Umgang mit kritischen Rückfragen – mit den Sätzen, die in einer Sitzung tatsächlich tragen. Auch wenn ihr nie bei uns bucht.

Eine Vorstandsvorlage ist kein Bericht, sondern ein Entscheidungsdokument: Sie stellt genau eine Frage, liefert den Beleg dafür und endet mit einer Beschlussformulierung. Alles andere – Ausgangslage, Methodik, Vergleichszahlen – gehört in den Anhang. Wer sie wie einen Statusbericht baut, zwingt das Gremium dazu, die Entscheidungsfrage selbst herauszuarbeiten. Das kostet Zeit und selten Zustimmung.

Mit der Entscheidungsfrage im ersten Satz, danach dem einen Beleg, der sie trägt, dann den absehbaren Einwänden und zum Schluss der konkreten Bitte um Beschluss. Ausgangslage und Historie gehören in den Anhang – sie kosten Zeit und beantworten keine Frage, die im Raum steht. Diese Reihenfolge ist auch dann richtig, wenn sie sich beim Schreiben falsch anfühlt.

Mit der Entscheidung, nicht mit dem Weg dorthin. „Ich bitte heute um den Beschluss zu Variante B. Drei Minuten zur Begründung, dann stehe ich für Fragen zur Verfügung.“ Damit weiß der Raum in zehn Sekunden, worum es geht und wie lange es dauert. Wer mit Dank, Agenda und Projekthistorie beginnt, verbraucht genau die Aufmerksamkeit, die für den Beleg gebraucht wird.

Meist stehen zehn Minuten auf der Tagesordnung, in der Praxis sind es häufig weniger. Deshalb braucht die Vorlage eine Struktur, die sich auf fünf Minuten kürzen lässt, ohne dass die Entscheidungsfrage oder der Beleg verloren gehen. Beide Fassungen werden im Training geübt – die kurze ist die schwierigere, weil sie zuerst gebaut werden muss.

Zum Lab Kill Your Darlings

Für die Sitzung selbst drei bis fünf. Alles Weitere gehört in den Anhang. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern dass jede Folie genau eine Aussage trägt – und dass die erste bereits die Entscheidungsfrage zeigt. Eine Vorlage mit zwanzig Folien signalisiert nicht Gründlichkeit, sondern dass die Auswahl nicht getroffen wurde.

In die Präsentation gehört, was die Entscheidung trägt. In den Anhang gehört, was eine mögliche Rückfrage beantwortet: Methodik, Detailrechnungen, Vergleichszahlen, Alternativen. Ein guter Anhang ist umfangreich – er wird nur bei Bedarf aufgerufen und zeigt, dass sauber gearbeitet wurde. Die Faustregel: Was ihr zeigen würdet, wenn jemand nachfragt, gehört nach hinten, nicht nach vorn.

In einem Satz, aktiv, mit Betrag, Zeitraum und Zuständigkeit. „Der Vorstand beschließt, Variante B mit einem Budget von 1,2 Millionen Euro bis Ende Q2 freizugeben; die Umsetzung verantwortet der Bereich Technik.“ Was fehlt, wird nachgefragt – und jede Nachfrage verschiebt den Beschluss. Ein „Wir bitten um Zustimmung zum weiteren Vorgehen“ ist kein Beschluss, sondern eine Einladung zur Vertagung.

Mit fünf festen Zügen: belegen, abgrenzen, einordnen, Rahmen setzen, vertagen. Wichtiger noch: den schwächsten Punkt selbst nennen, bevor er von außen kommt. Wer den Einwand vorwegnimmt, behandelt ihn zu seinen Bedingungen statt sich zu verteidigen. Im Gremium zählt zusätzlich das Tempo – eine Antwort, die länger dauert als die Frage, wirkt wie eine Rechtfertigung.

Q&A und Einwände

Aufhören. Das ist der häufigste ungenutzte Moment in Gremiensitzungen: Die Entscheidung ist gefallen, und es wird weiter präsentiert. Besser: den Beschluss bestätigen und den nächsten Schritt sichern – „Dann halte ich fest: Freigabe für Variante B. Den Zeitplan bekommen Sie bis Freitag.“ Wer danach noch Folien zeigt, öffnet Fragen, die niemand mehr stellen wollte.

Zuerst sagen, was ist, dann was es bedeutet, dann was ihr vorschlagt – in dieser Reihenfolge und ohne Vorlauf. „Das Projekt wird sechs Wochen später fertig. Das verschiebt den Marktstart in den Herbst. Ich schlage vor, Modul drei zu streichen und den Termin zu halten.“ Wer die schlechte Nachricht einbettet, verliert Vertrauen doppelt: für die Sache und für die Verpackung.

Ja, mit ausreichend Vorlauf – und dann nicht vorlesen. Wer die Vorlage vorab hat, kommt vorbereitet; wer sie vorgelesen bekommt, schaltet ab. Der Auftritt in der Sitzung ist nicht die Zusammenfassung des Dokuments, sondern die Begründung der Empfehlung. Rechnet damit, dass ein Teil des Gremiums nicht gelesen hat, und baut die ersten dreißig Sekunden so, dass beide Gruppen mitkommen.

Eine Empfehlung. Die verbreitete Meinung, man solle neutral Optionen vorlegen und das Gremium entscheiden lassen, verschiebt Arbeit nach oben, die unten besser aufgehoben ist. Optionen gehören dazu – aber mit einer begründeten Empfehlung und der Angabe, was ihr tun würdet, wenn ihr allein entscheiden müsstet. Ein Gremium, das nachfragen muss, welche Variante ihr für richtig haltet, hat bereits Zeit verloren.

Beides. Wenn ein Bereich regelmäßig vorlegt, ist ein Inhouse-Training sinnvoll – dann entsteht eine gemeinsame Sprache für Vorlagen, und die Qualität hängt nicht mehr an einzelnen Personen. Geht es um Geschäftsführung oder Vorstand selbst, arbeiten wir in Einzelbegleitung, diskret und terminlich flexibel – am konkreten Termin, nicht an einem Beispielfall.

C-Level-Präsentationstraining
DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen

Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, wo du stehst und ob NEOP - New Era of Presenting der ideale Weiterbildungsanbieter für dich ist.

Das Trainerteam von New Era of Presenting